22.11.2012 08:45
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Ausblick: Stärkere Eröffnung erwartet

Frankfurt (www.aktiencheck.de) - Die deutschen Standardwerte beendeten den Mittwoch mit geringfügigen Zugewinnen. Dabei belastete der Umstand, dass sich die Euro-Finanzminister und der Internationale Währungsfonds nicht auf die schnelle Auszahlung von Milliardenhilfen für Griechenland einigen konnten. Der DAX gewann zuletzt 0,16 Prozent auf 7.184,71 Punkte. Der MDAX legte um 0,28 Prozent zu auf 11.274,41 Punkte. Für den SDAX ging es derweil um 0,30 Prozent nach oben auf 4.960,14 Zähler, während der TecDAX um 0,09 Prozent auf 810,35 Punkte anstieg.

Asiatische und US-Börsen:

Die US-Leitindizes wiesen am Mittwoch vor dem Hintergrund positiver Arbeitsmarktdaten leichte Pluszeichen aus. Belastend wirkte jedoch der Umstand, dass sich die Euro-Finanzminister und der Internationale Währungsfonds nicht auf eine schnelle Auszahlung von Milliardenhilfen für Griechenland einigen konnten. Letztlich hielten sich jedoch viele Anleger vor der Thanksgiving-Pause am Donnerstag zurück. Auch am Freitag findet nur ein verkürzter Handel statt. Der Dow Jones gewann 0,38 Prozent auf 12.836,89 Zähler. Der NASDAQ Composite präsentierte sich mit einem Plus von 0,34 Prozent bei 2.926,55 Zählern, während der S&P 500 einen Aufschlag von 0,23 Prozent auf 1.391,03 Punkte verzeichnete. Die Futures notieren derzeit im Plus. So tendiert der Dow Jones Future bei 12.813,00 Punkten (+27,00 Punkte), der Nasdaq Future bei 2.601,00 Punkten (+8,00 Punkte) und der S&P Future bei 1.392,00 Zählern (+3,80 Punkte).

Die größten Börsen in Asien entwickeln sich nach den guten Vorgaben der US-Börsen mehrheitlich freundlich. Nach der positiven Entwicklung am letzten Handelstag schloss der Nikkei-Index heute in Tokio mit einem Plus von 1,56 Prozent bei 9.366,80 Punkten.

In China zeigen die Aktienmärkte hingegen unterschiedliche Vorzeichen. So steht der Hang Seng derzeit mit 0,86 Prozent im Plus bei 21.710,07 Punkten, während der Shanghai Composite um 0,72 Prozent abgibt auf 2.015,61 Punkte.

Der Markt heute:

Der Bund Future steht aktuell unverändert bei 142,17 Punkte.

Die Banken und Handelshäuser sehen den Deutschen Aktienindex heute mit Kursgewinnen starten. Die Deutsche Bank rechnet zu Handelsbeginn mit 7.216 Punkten. Der DAX-Future notiert derzeit bei 7.220,25 Zählern (+0,5 Prozent).

In Deutschland steht heute der BMF-Monatsbericht an. Ferner werden in der EU die Auftragseingänge der Industrie bekannt gegeben. Aus den USA werden heute aufgrund des Feiertags (Thanksgiving Day) keine marktbewegenden Konjunkturdaten gemeldet.

Quartalszahlen, Hauptversammlungen und Analystenkonferenzen:

Wichtige Quartalszahlen stehen heute bei Flughafen Wien, United Internet, Daily Mail und SABMiller an.

Der deutsche Markt am Mittwoch:

Die deutschen Frühindikatoren sind im September nach Angaben des Conference Boards leicht angestiegen. So wuchsen die Frühindikatoren um 0,1 Prozent, während für August ein unveränderter Stand ermittelt worden war. Hierbei handelt es sich um den ersten Anstieg seit Februar 2012.

Diverse Nachrichten gab es gestern von DAX-Unternehmen. BASF teilte mit, dass man beabsichtigt, die norwegische Pronova BioPharma (Pronova BioPharma AS), ein führendes Unternehmen im Bereich der Erforschung, Entwicklung und Herstellung von Omega-3-Fettsäuren, zu übernehmen. Die Aktie des Chemiekonzerns notierte zuletzt fast unverändert. Bei der zur Deutschen Bank gehörenden Tochter Sal Oppenheim steht derweil offenbar ein einschneidender Stellenabbau bevor. Presseangaben zufolge will die Konzernmutter bei Sal. Oppenheim bis zum ersten Quartal 2014 knapp 500 Mitarbeiter entlassen. Damit würde der Mitarbeiterstamm von derzeit rund 780 auf knapp 280 Mitarbeiter heruntergefahren werden. Das Papier verlor 1,1 Prozent an Wert. Daneben ging es für Siemens um 1,3 Prozent nach unten. Der Industriekonzern verlautbarte, dass Siemens Metals Technologies von der Swiss Steel AG beauftragt wurde, den Elektrolichtbogen des Unternehmens in Emmenbrücke (Kanton Luzern) grundlegend zu modernisieren. Ferner ist Siemens Energy mit dem Auftrag für das Windkraftwerk Jeffrey's Bay mit einer Leistung von 138 Megawatt (MW) der Eintritt in den südafrikanischen Windenergiemarkt gelungen. Schlusslicht im Dax waren K+S mit einem Minus von 3,1 Prozent. Der Titel litt unter einem negativen Analystenkommentar, während sich Infineon mit einem Kurszuwachs von 2,4 Prozent ganz oben auf dem Einkaufszettel der Investoren wiederfanden.

Wichtige Meldungen:

Die amerikanische Donaldson Co. Inc. verbuchte im ersten Fiskalquartal 2012/13 einen Umsatz- und Gewinnrückgang. Dennoch konnten die Erwartungen damit übertroffen werden. Der Ausblick überzeugte wiederum nur teilweise.

Die Ratingagentur Fitch Ratings hat am Mittwoch die Kreditwürdigkeit Zyperns um zwei Stufen gesenkt. Das langfristige Rating für Staatsanleihen wurde dabei von "BB+" auf "BB-" gesenkt. (22.11.2012/ac/n/m)

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