23.11.2012 08:47
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Ausblick: Stärkere Eröffnung erwartet

Frankfurt (www.aktiencheck.de) - Die deutschen Standardwerte verzeichneten im Donnerstaghandel Zugewinne. Dabei profitieren die Indizes von guten Vorgaben von den Überseebörsen und der Waffenruhe in Nahost. Der DAX gewann zuletzt 0,84 Prozent auf 7.244,99 Punkte. Der MDAX legte um 0,95 Prozent zu auf 11.381,73 Punkte. Für den SDAX ging es derweil um 0,47 Prozent nach oben auf 4.983,42 Zähler, während der TecDAX um 1,72 Prozent auf 824,25 Punkte anstieg.

Asiatische und US-Börsen:

Die US-Börsen blieben am Donnerstag aufgrund des Feiertages "Thanksgiving" geschlossen. Auch am Freitag findet nur ein verkürzter Handel statt. Die Futures notieren derzeit im Plus. So tendiert der Dow Jones Future bei 12.834,00 Punkten (+34,00 Punkte), der Nasdaq Future bei 2.604,00 Punkten (+8,00 Punkte) und der S&P Future bei 1.392,00 Zählern (+3,70 Punkte).

Die größten Börsen in Asien entwickeln sich nach den fehlenden Vorgaben der US-Börsen freundlich. Nach der positiven Entwicklung am letzten Handelstag bleiben die Börsen in Japan heute feiertagsbedingt geschlossen.

In China zeigen die Aktienmärkte grüne Vorzeichen. So steht der Hang Seng derzeit mit 0,69 Prozent im Plus bei 21.892,29 Punkten, während der Shanghai Composite um 0,58 Prozent anzieht auf 2.027,38 Punkte.

Der Markt heute:

Der Bund Future fällt bisher um 0,02 Prozent auf 142,13 Punkte.

Die Banken und Handelshäuser sehen den Deutschen Aktienindex heute mit Kursgewinnen starten. Die Deutsche Bank rechnet zu Handelsbeginn mit 7.252 Punkten. Der DAX-Future notiert derzeit bei 7.250,75 Zählern (0,0 Prozent).

In Deutschland stehen heute das BIP und das ifo-Geschäftsklima an. Ferner werden in Frankreich das Geschäftsklima, in Spanien das Geschäftsklima und die Erzeugerpreise sowie in Italien der Einzelhandelsumsatz bekannt gegeben. Aus den USA werden heute keine marktbewegenden Konjunkturdaten gemeldet.

Quartalszahlen, Hauptversammlungen und Analystenkonferenzen:

Wichtige Quartalszahlen stehen heute keine an.

Der deutsche Markt am Donnerstag:

Der Verkauf der neuen Stahlwerke von ThyssenKrupp in den USA und in Brasilien dauert einem Pressebericht zufolge länger als ursprünglich erwartet. Wie es unter Berufung auf Aufsichtsratskreise heißt, werden die Verhandlungen "noch Monate in Anspruch nehmen". Der Industriekonzern wollte aber eigentlich schon im laufenden Jahr einen Käufer finden. Schuld an den Verzögerungen seien stark unterschiedliche Preisvorstellungen. Die Aktie rückte trotzdem um 0,5 Prozent vor. Für negative Schlagzeilen sorgte zudem bereits am Vortag Siemens . So verlautbarte der Technologiekonzern, dass sich die Übergabe von einsatzbereiten ICE-Zügen (Velaro D) für den Inlandsverkehr an die Deutsche Bahn über Anfang Dezember dieses Jahres hinaus verzögert. Ursächlich für die Verzögerung sind Probleme mit der Zugsteuerung, die in den vergangenen Wochen bei Testfahrten aufgetreten sind. Der Titel verbesserte sich um 0,3 Prozent.

Im Dax zeigten sich gestern nur E.ON, Fresenius Medical Care und BMW in rot, während die Anteilsscheine der Commerzbank mit einem Zugewinn von 6,2 Prozent ganz oben auf dem Einkaufszettel der Investoren standen.

Wichtige Meldungen:

Die ALNO AG , der zweitgrößte deutsche Küchenhersteller, gab am Donnerstag in einer Ad-hoc-Mitteilung bekannt, dass sie ihre Bezugsrechtskapitalerhöhung abgeschlossen hat.

Der österreichische Immobilienentwickler conwert Immobilien Invest SE veröffentlichte am Donnerstag seine Ergebnisse für die ersten neun Monate 2012. Daneben wurde bekannt, dass der Vertrag mit dem geschäftsführenden Direktor Jürgen Kelber nicht verlängert wird.

Die EU-Kommission hat am Donnerstag dem schweizerischen Rohstoffhändler Glencore International plc grünes Licht für seine geplante Übernahme des britisch-schweizerischen Minen- und Rohstoffkonzerns Xstrata plc gegeben. (23.11.2012/ac/n/m)

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04.03.2014Siemens kaufenCitigroup Corp.
20.02.2014Siemens haltenGoldman Sachs Group Inc.
07.02.2014Siemens kaufenBarclays Capital
07.02.2014Siemens haltenJoh. Berenberg, Gossler & Co. KG (Berenberg Bank)
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29.01.2014Siemens kaufenBarclays Capital
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22.01.2013Siemens verkaufenExane-BNP Paribas SA
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12.12.2012Siemens underperformExane-BNP Paribas SA
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