05.12.2012 08:45
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Ausblick: Stärkere Eröffnung erwartet

Frankfurt (www.aktiencheck.de) - Die wichtigsten deutschen Aktienindizes tendierten am Dienstag im Minus. Im Blickfeld der Investoren stand weiterhin der US-Haushaltsstreit. Der DAX notierte zuletzt unverändert bei 7.435,12 Punkten. Der MDAX fiel um 0,09 Prozent zurück auf 11.615,71 Punkte. Für den SDAX ging es derweil um 0,13 Prozent nach unten auf 5.105,19 Zähler, während der TecDAX 1,12 Prozent auf 833,21 Punkte abgab.

Asiatische und US-Börsen:

Die US-Leitindizes haben am Dienstag nach einem relativ ruhigen Handel mit leichten Einbußen geschlossen. Wichtige Konjunkturdaten standen nicht an. Daher rückten wieder die Sorgen um die "fiskalische Klippe", also die Frage nach dem US-Haushalt, in den Vordergrund. Der Dow Jones verlor 0,11 Prozent auf 12.951,47 Punkte. Der NASDAQ Composite gab um 0,18 Prozent auf 2.996,69 Zähler nach, während der S&P 500 mit einem Abschlag von 0,17 Prozent bei 1.407,5 Punkten aus dem Handel ging. Die Futures notieren derzeit im Plus. So tendiert der Dow Jones Future bei 12.983,00 Punkten (+50,00 Punkte), der Nasdaq Future bei 2.677,00 Punkten (+12,50 Punkte) und der S&P Future bei 1.411,40 Zählern (+5,90 Punkte).

Die größten Börsen in Asien entwickeln sich trotz der negativen Vorgaben der US-Börsen stärker. Nach der negativen Entwicklung am letzten Handelstag schloss der Nikkei-Index heute in Tokio mit einem Plus von 0,39 Prozent bei 9.468,84 Punkten.

In China zeigen die Aktienmärkte ebenfalls grüne Vorzeichen. So steht der Hang Seng derzeit mit 2,01 Prozent im Plus bei 22.237,55 Punkten, während der Shanghai Composite um 2,87 Prozent zulegt auf 2.031,91 Punkte.

Der Markt heute:

Der Bund Future steigt bisher um 0,10 Prozent auf 142,59 Punkte.

Die Banken und Handelshäuser sehen den Deutschen Aktienindex heute mit Kursgewinnen starten. Die Deutsche Bank rechnet zu Handelsbeginn mit 7.476 Punkten. Der DAX-Future notiert derzeit bei 7.484,25 Zählern (+0,8 Prozent).

In Großbritannien steht heute die BoE Ratssitzung an. In Euroland wird der Einzelhandelsumsatz veröffentlicht. Aus den USA werden heute die Hypothekenanträge, der ADP-Arbeitsmarktbericht, die Arbeitsproduktivität, der ISM-Service-Index, die Industrieaufträge und der Ölmarktbericht gemeldet.

Quartalszahlen, Hauptversammlungen und Analystenkonferenzen:

Wichtige Quartalszahlen stehen heute bei Demag Cranes, Sage Group, Tesco und Zumtobel an.

Der deutsche Markt am Dienstag:

Die deutschen Exporte sind im dritten Quartal gestiegen, während die Einfuhren leicht zurückgingen. Das gab das Statistische Bundesamt (Destatis) bekannt. Demnach stiegen die deutschen Ausfuhren im dritten Quartal 2012 gegenüber dem gleichen Vorjahresquartal um insgesamt 3,6 Prozent auf 275,4 Mrd. Euro. Der Wert der Einfuhren verminderte sich im dritten Quartal 2012 gegenüber dem entsprechenden Vorjahreszeitraum um 0,4 Prozent und belief sich auf 225,3 Mrd. Euro.

Deutsche Post (Deutsche Post) gaben um 1,4 Prozent nach. Der Brief- und Logistikkonzern nutzt das aktuell für bonitätsstarke Unternehmen günstige Kapitalmarktumfeld zur langfristigen Ausfinanzierung eines weiteren Teils seiner Pensionsverpflichtungen. So plant der Konzern zu diesem Zweck über verschiedene Finanzierungsinstrumente die Aufnahme von Fremdmitteln im Volumen von bis zu 2,0 Mrd. Euro. Unterdessen teilte der Energieversorger E.ON (EON SE) mit, dass er und die Österreichische Elektrizitätswirtschafts-AG (Verbund) die abschließenden Verträge über einen weitreichenden Tausch von Beteiligungen unterzeichnet haben. So übernimmt E.ON damit die bisher von Verbund gehaltene Beteiligung an EnerjiSA und damit Stromerzeugungskapazitäten und -projekte sowie Stromverteilung in der Türkei. Im Gegenzug gibt E.ON Anteile an bayerischen Wasserkraftwerken an Verbund ab. Die Transaktion steht insbesondere unter dem Vorbehalt der Genehmigung durch die EU-Kommission, der deutschen und türkischen Wettbewerbsbehörden sowie der türkischen Regulierungsbehörde EMRA. E.ON verteuerten sich um 0,4 Prozent. Des Weiteren baut BASF seine Marktposition in der Region Asien/Pazifik weiter aus und verstärkt seine Aktivitäten im Bereich Metallspritzguss (Metal Injection Molding; MIM) mit zwei neuen Einrichtungen für Catamold, dem verarbeitungsfertigen Granulat für den Metallspritzguss. Die Anteilsscheine des Chemiekonzerns verschlechterten sich daraufhin um 0,8 Prozent.

Im Blickfeld standen im Dax nach bereits am Vortag gemeldeten US-Absatzzahlen Automobiltitel. Daimler hat im November einen neuen Allzeit-Absatzrekord aufgestellt. So kletterte der US-Absatz um 15,6 Prozent auf 32.649 Fahrzeuge. Der Titel fuhr um 0,4 Prozent vor. Für BMW ging es daneben um 0,3 Prozent nach unten. Im November wurden 36.461 Fahrzeuge verkauft, was gegenüber dem vergleichbaren Vorjahreswert von 26.271 Einheiten einen Anstieg um 38,8 Prozent darstellt. Auch Volkswagen (Volkswagen vz) konnte im November eine deutliche Steigerung beim US-Absatz vorweisen. So wurden im Berichtsmonat 36.728 Modelle in den USA abgesetzt, was gegenüber dem Vorjahreswert einem Plus von 29,3 Prozent entspricht. Das Papier tendiert unverändert. Die Gewinnerliste im DAX wurde von der Deutschen Lufthansa mit Aufschlägen von 3,5 Prozent angeführt, während die rote Laterne von Infineon mit einem Minus von 3,8 Prozent getragen wurde.

Wichtige Meldungen:

Der US-Online-Video-Verleiher Netflix Inc. hat einen exklusiven Lizenzvertrag mit dem Medien- und Entertainment-Konzern Walt Disney Co. geschlossen.

Die WILEX AG hat am Dienstag umfassende Restrukturierungsmaßnahmen angekündigt. Hintergrund sind die enttäuschenden Ergebnisse aus der Phase III-ARISER Studie mit RENCAREX. (05.12.2012/ac/n/m)

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VW-Abgasskandal
Der ehemalige VW-Chef Martin Winterkorn streitet ab, bis zum Bekanntwerden des Diesel-Skandals von illegalen Abgas-Manipulationen bei dem Autobauer gewusst haben.
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20.01.2017Volkswagen vz Equal-WeightMorgan Stanley
19.01.2017Volkswagen vz UnderperformJefferies & Company Inc.
17.01.2017Volkswagen vz buyUBS AG
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20.01.2017Volkswagen vz Equal-WeightMorgan Stanley
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11.01.2017Volkswagen vz HoldWarburg Research
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19.01.2017Volkswagen vz UnderperformJefferies & Company Inc.
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11.01.2017Volkswagen vz SellJoh. Berenberg, Gossler & Co. KG (Berenberg Bank)
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