07.12.2012 08:45
Bewerten
 (0)

Ausblick: Stärkere Eröffnung erwartet

Frankfurt (www.aktiencheck.de) - Die wichtigsten deutschen Aktienindizes notierten am Donnerstag im Plus. Dabei stützten beruhigende Aussagen von US-Politikern im Zusammenhang mit dem Haushaltsstreit. Der DAX gewann zuletzt 1,07 Prozent auf 7.534,54 Punkte. Der MDAX legte um 1,75 Prozent zu auf 11.887,14 Punkte. Für den SDAX ging es derweil um 0,60 Prozent nach oben auf 5.158,38 Zähler, während der TecDAX um 0,71 Prozent auf 840,26 Punkte anstieg.

Asiatische und US-Börsen:

Die US-Leitindizes gingen am Donnerstag angesichts erfreulicher Arbeitsmarktdaten und diverser Quartalsberichte mit leichten Zugewinnen aus dem Handel. Zudem steht die Unsicherheit in Bezug auf den US-Haushaltsstreit im Fokus. Der Dow Jones gewann 0,30 Prozent auf 13.074,04 Zähler. Der NASDAQ Composite präsentierte sich mit einem Plus von 0,52 Prozent bei 2.989,27 Zählern, während der S&P 500 einen Aufschlag von 0,33 Prozent auf 1.413,94 Punkte verzeichnete. Die Futures notieren derzeit im Plus. So tendiert der Dow Jones Future bei 13.078,00 Punkten (+15,00 Punkte), der Nasdaq Future bei 2.654,00 Punkten (+0,00 Punkte) und der S&P Future bei 1.413,90 Zählern (+0,90 Punkte).

Die größten Börsen in Asien entwickeln sich angesichts der positiven Vorgaben der US-Börsen unterschiedlich. Nach der positiven Entwicklung am letzten Handelstag schloss der Nikkei-Index heute in Tokio mit einem Minus von 0,19 Prozent bei 9.527,39 Punkten.

In China zeigen die Aktienmärkte hingegen grüne Vorzeichen. So steht der Hang Seng derzeit mit 0,02 Prozent im Plus bei 22.255,31 Punkten, während der Shanghai Composite um 1,60 Prozent zulegt auf 2.061,79 Punkte.

Der Markt heute:

Der Bund Future fällt bisher um 0,03 Prozent auf 145,64 Punkte.

Die Banken und Handelshäuser sehen den Deutschen Aktienindex heute mit Kursgewinnen starten. Die Deutsche Bank rechnet zu Handelsbeginn mit 7.548 Punkten. Der DAX-Future notiert derzeit bei 7.545,75 Zählern (+0,1 Prozent).

In Deutschland stehen heute die Insolvenzen und der Arbeitskostenindex, der Außenhandel und die Produktion im Produzierenden Gewerbe an, während in Großbritannien die Industrieproduktion publiziert wird. Aus den USA werden heute der Arbeitsmarktbericht, die Verbraucherstimmung und die Verbraucherkredite gemeldet.

Quartalszahlen, Hauptversammlungen und Analystenkonferenzen:

Wichtige Quartalszahlen stehen heute bei Bank of Nova Scotia, Club Mediterranee und Berkeley Group an.

Der deutsche Markt am Donnerstag:

Der Auftragseingang in der Industrie hat sich im Oktober erhöht. Dies gab das Bundesministerium für Wirtschaft und Technologie (BMWi) bekannt. Nach vorläufigen Angaben stiegen die Auftragseingänge im Vormonatsvergleich preis-, kalender- und saisonbereinigt um 3,9 Prozent. Im Vormonat waren sie nach deutlicher Aufwärtsrevision um 2,4 Prozent gesunken. Der Umfang an Großaufträgen war erneut unterdurchschnittlich.

Im Blickfeld der Investoren stand auch die Aktie der Deutschen Bank , die sich um 0,1 Prozent verbilligte. Die Bank soll einem Medienbericht zufolge in der Finanzkrise milliardenschwere Buchverluste verschleiert haben. Wie es heißt, haben drei ehemalige Mitarbeiter des Kreditinstituts entsprechende Eingaben bei den zuständigen US-Aufsichtsbehörden gemacht. Demnach soll die Deutsche Bank während der Finanzkrise in den Jahren 2007 bis 2009 eine riesige Derivate-Position falsch bewertet haben, um mögliche Staatshilfen für die Deutsche Bank zu umgehen. Wäre die Derivate-Position zum damaligen Zeitpunkt richtig bewertet worden, wäre die Kernkapitalquote des Kreditinstituts auf ein gefährliches Niveau gefallen, was möglicherweise die Inanspruchnahme von Staatshilfen nach sich gezogen hätte. Stattdessen hätten den Angaben zufolge die Händler der Bank die Buchverluste in Höhe von bis zu 12 Mrd. US-Dollar mit dem Wissen von Führungspersonen des Kreditinstituts verschleiert. Die Deutsche Bank wies die Vorwürfe gegenüber der Wirtschaftszeitung in einer Stellungnahme umgehend zurück. Unterdessen hat Daimler hat die am Mittwochabend angekündigte Teil-Veräußerung seiner Beteiligung an EADS erfolgreich abgeschlossen. So hat der Autobauer 61,1 Millionen EADS-Aktien im Rahmen des am Vortag angekündigten beschleunigten Platzierungsverfahrens an die KfW, private Dedalus-Investoren sowie institutionelle Anleger verkauft. Der Preis pro Aktie wurde bei 27,23 Euro festgelegt. Daimler verteuerten sich um 1,2 Prozent.

Für eine positive Nachricht sorgte der Konsumgüterkonzern Beiersdorf . So wurde die Umsatzprognose für das laufende Fiskaljahr nach oben revidiert. Demnach geht Beiersdorf für das Fiskaljahr 2012 aufgrund der guten Geschäftsentwicklung und der gestiegenen Erwartungen für den Konzern und den Unternehmensbereich Consumer nun von einem Umsatzanstieg von deutlich über 4 Prozent aus. Zuvor hatte der Konzern hier ein Umsatzplus von 3 bis 4 Prozent in Aussicht gestellt. Der Titel legte um 2 Prozent zu. Bereits am Vortag meldete derweil der Industriekonzern ThyssenKrupp Veränderungen im Vorstand. So hat der Personalausschuss des Aufsichtsrats in enger Abstimmung mit Vorstandschef Heinrich Hiesinger entschieden, dem Aufsichtsrat in seiner Sitzung am 10. Dezember 2012 vorzuschlagen, die Bestellung der Vorstandsmitglieder Dr. Olaf Berlien und Edwin Eichler sowie Dr. Jürgen Claassen mit Wirkung zum 31. Dezember 2012 aufzuheben. Claassen hatte den Aufsichtsrat bereits am 1. Dezember gebeten, ihn bis auf weiteres von seinen Vorstandsaufgaben zu entbinden. Die nordrhein-westfälische Landesregierung sieht derweil die radikalen Personalentscheidungen bei ThyssenKrupp als Chance für einen Neuanfang. "Ein solches Unternehmen braucht Vertrauen", sagte Wirtschaftsminister Garrelt Duin (SPD) gegenüber der Presse. Durch die Entscheidung werde der Kurs des Vorstandschefs Heinrich Hiesinger gestärkt, sagte Duin. "Mittelfristig ergibt sich so die Chance, wieder mit guten Produkten und erfolgreichen Geschäften Aufmerksamkeit zu erregen." Das Papier verteuerte sich um 2,3 Prozent.

Wichtige Meldungen:

Die Kabel Deutschland Holding AG gab am Donnerstag bekannt, dass ihr das Bundeskartellamt heute seine vorläufigen Bedenken gegenüber dem geplanten Zusammenschluss mit Tele Columbus mitgeteilt hat. Es handelt sich hierbei um einen üblichen Verfahrensschritt im Rahmen eines Fusionskontrollverfahrens.

Die Deutsche Telekom AG hat am Donnerstag eine Dividendensenkung ab 2013 bekannt gegeben. Zudem wurde höhere Investitionen und eine Zusammenarbeit mit der Apple Inc. in den USA angekündigt.

Die Loewe AG hat am Donnerstag ihre Prognosen für das Geschäftsjahr 2012 angepasst. (07.12.2012/ac/n/m)

Anzeige

Nachrichten zu Deutsche Bank AG

  • Relevant
  • Alle
  • vom Unternehmen
  • Peer Group
  • ?
Serie von Fehlentscheidungen
Das läuft bei der Deutschen Bank falsch - Kann Cryan das Ruder herumreißen?
Die Aktie der Deutschen Bank befindet sich seit Jahren im Tiefflug und hat neue Allzeittiefs im Visier. Die Kursentwicklung ist auch die Folge von externen Einflüssen. Doch die Niedrigzinspolitik alleine verantwortlich zu machen, würde eine ganze Serie von Fehlentscheidungen kleinreden.
25.03.17
24.03.17
24.03.17
24.03.17
24.03.17
24.03.17

Um Ihnen die Übersicht über die große Anzahl an Nachrichten, die jeden Tag für ein Unternehmen erscheinen, etwas zu erleichtern, haben wir den Nachrichtenfeed in folgende Kategorien aufgeteilt:

Relevant: Nachrichten von ausgesuchten Quellen, die sich im Speziellen mit diesem Unternehmen befassen

Alle: Alle Nachrichten, die dieses Unternehmen betreffen. Z.B. auch Marktberichte die außerdem auch andere Unternehmen betreffen

vom Unternehmen: Nachrichten und Adhoc-Meldungen, die vom Unternehmen selbst veröffentlicht werden

Peer Group: Nachrichten von Unternehmen, die zur Peer Group gehören

Analysen zu Deutsche Bank AG

  • Alle
  • Buy
  • Hold
  • Sell
  • ?
22.03.2017Deutsche Bank VerkaufenDZ BANK
21.03.2017Deutsche Bank SellCitigroup Corp.
21.03.2017Deutsche Bank SellSociété Générale Group S.A. (SG)
20.03.2017Deutsche Bank VerkaufenNorddeutsche Landesbank (Nord/LB)
20.03.2017Deutsche Bank HaltenIndependent Research GmbH
06.03.2017Deutsche Bank buyequinet AG
03.02.2017Deutsche Bank buyequinet AG
04.01.2017Deutsche Bank kaufenBankhaus Lampe KG
29.11.2016Deutsche Bank kaufenBankhaus Lampe KG
03.11.2016Deutsche Bank kaufenBankhaus Lampe KG
20.03.2017Deutsche Bank HaltenIndependent Research GmbH
14.03.2017Deutsche Bank NeutralJP Morgan Chase & Co.
09.03.2017Deutsche Bank NeutralUBS AG
08.03.2017Deutsche Bank NeutralGoldman Sachs Group Inc.
08.03.2017Deutsche Bank HoldHSBC
22.03.2017Deutsche Bank VerkaufenDZ BANK
21.03.2017Deutsche Bank SellCitigroup Corp.
21.03.2017Deutsche Bank SellSociété Générale Group S.A. (SG)
20.03.2017Deutsche Bank VerkaufenNorddeutsche Landesbank (Nord/LB)
16.03.2017Deutsche Bank VerkaufenNorddeutsche Landesbank (Nord/LB)
Um die Übersicht zu verbessern, haben Sie die Möglichkeit, die Analysen für Deutsche Bank AG nach folgenden Kriterien zu filtern.

Alle: Alle Empfehlungen
Buy: Kaufempfehlungen wie z.B. "kaufen" oder "buy"
Hold: Halten-Empfehlungen wie z.B. "halten" oder "neutral"
Sell: Verkaufsempfehlungn wie z.B. "verkaufen" oder "reduce"

mehr Analysen
Anzeige
Anzeige
Börse Stuttgart Anlegerclub

Familienunternehmen: Rendite und Sicherheit!

Zwischen Eigentümern und Managern eines Unternehmens besteht häufig ein Interessenskonflikt hinsichtlich kurz- und langfristiger Ziele. Familien- und eigentümergeführte Unternehmen haben solche Konflikte meist nicht. Für Aktionäre sind solche Unternehmen daher meist eine lohnenswerte Investitionsmöglichkeit. Im neuen Anlegermagazin lesen Sie, welche drei Familienunternehmen einen näheren Blick wert sind.
Anlegermagazin kostenlos erhalten

Heute im Fokus

DAX geht fester ins Wochenende -- Dow Jones mit Verlusten -- Merck-Mittel Avelumab erhält FDA Zulassung zur Behandlung von MCC -- Aumann, Deutsche Börse im Fokus

Frankreich: Arbeitslosigkeit geht nur leicht zurück. Absage eines Partners sorgt bei Biotest-Anleger für Verdruss. Reederei Hapag-Lloyd macht Verlust. Theranos verschenkt Aktien an Investoren - wenn die versprechen, nicht zu klagen. Fondsmanager weiterhin optimistisch für Aktien. Das läuft bei der Deutschen Bank falsch. LEONI-Aktie schließt Gap aus 2015. Russische Notenbank senkt Leitzins. Bundestag beschließt Pkw-Maut.

Umfrage

Welche Risikopräferenz haben Sie beim Kauf eines Wertpapiers? Welcher der drei folgenden Risikoklassen würden Sie sich persönlich zuordnen?

Online Brokerage über finanzen.net

Das Beste aus zwei Welten: Handeln Sie für nur 5 Euro Orderprovision* pro Trade unmittelbar aus der Informationswelt von finanzen.net!
Beliebte Suchen
DAX 30
Öl
Euro US-Dollar
Goldpreis
Meistgesucht
Deutsche Bank AG514000
Daimler AG710000
Volkswagen AG Vz. (VW AG)766403
BASFBASF11
BayerBAY001
Allianz840400
Scout24 AGA12DM8
E.ON SEENAG99
Deutsche Telekom AG555750
Apple Inc.865985
Infineon Technologies AG623100
BMW AG519000
CommerzbankCBK100
adidas AGA1EWWW
Siemens AG723610