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11.12.2012 08:44

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Ausblick: Stärkere Eröffnung erwartet

Volkswagen vz zu myNews hinzufügen Was ist das?


Frankfurt (www.aktiencheck.de) - Die wichtigsten deutschen Aktienindizes erwischten einen schwächeren Start in die neue Handelswoche und schlossen kaum verändert. Die Stimmung der Investoren wurde dabei auch durch die italienische Regierungskrise getrübt. Der DAX gewann zuletzt 0,17 Prozent auf 7.530,92 Punkte. Der MDAX kletterte um 0,02 Prozent nach oben auf 11.898,61 Punkte. Für den SDAX ging es derweil um 0,32 Prozent nach unten auf 5.125,29 Zähler, während der TecDAX um 0,49 Prozent auf 831,71 Punkte abgab.

Asiatische und US-Börsen:

Die US-Leitindizes zeigten sich am Montag leicht im Plus. Im Fokus der Investoren standen weiterhin die Haushaltsverhandlungen bezüglich der fiskalischen Klippe. Der Dow Jones gewann 0,11 Prozent auf 13.169,88 Zähler. Der NASDAQ Composite präsentierte sich mit einem Plus von 0,30 Prozent bei 2.986,96 Zählern, während der S&P 500 einen Aufschlag von 0,03 Prozent auf 1.418,55 Punkte verzeichnete. Die Futures notieren derzeit im Minus. So tendiert der Dow Jones Future bei 13.174,00 Punkten (-13,00 Punkte), der Nasdaq Future bei 2.648,75 Punkten (-1,75 Punkte) und der S&P Future bei 1.417,60 Zählern (-2,60 Punkte).

Die größten Börsen in Asien entwickeln sich angesichts der positiven Vorgaben der US-Börsen überwiegend stärker. Nach der positiven Entwicklung am letzten Handelstag schloss der Nikkei-Index heute in Tokio mit einem Minus von 0,09 Prozent bei 9.525,32 Punkten.

In China zeigen die Aktienmärkte unterschiedliche Vorzeichen. So steht der Hang Seng derzeit mit 0,05 Prozent im Plus bei 22.288,02 Punkten, während der Shanghai Composite um 0,44 Prozent abgibt auf 2.074,70 Punkte.

Der Markt heute:

Der Bund Future steigt bisher um 0,05 Prozent auf 145,68 Punkte.

Die Banken und Handelshäuser sehen den Deutschen Aktienindex heute mit Kursgewinnen starten. Die Deutsche Bank rechnet zu Handelsbeginn mit 7.534 Punkten. Der DAX-Future notiert derzeit bei 7.532,50 Zählern (+0,0 Prozent).

In Deutschland stehen heute die Großhandelspreise, die ZEW Konjunkturerwartungen und die RWI Konjunkturprognose an, während in Östrreich der OPEC Ölmarktbericht publiziert wird. Aus den USA werden heute die Handelsbilanz und die Lagerbestände im Großhandel gemeldet.

Quartalszahlen, Hauptversammlungen und Analystenkonferenzen:

Wichtige Quartalszahlen stehen heute bei Dollar General an.

Der deutsche Markt am Montag:

Der deutsche Außenhandelsüberschuss hat sich im Oktober vergrößert. Nach vorläufigen Außenhandelsdaten des Statistischen Bundesamtes wies die Außenhandelsbilanz einen Überschuss von 15,8 Mrd. Euro aus, nachdem im Vorjahresmonat ein Aktivsaldo von 11,0 Mrd. Euro verzeichnet worden war. Kalender- und saisonbereinigt lag der Außenhandelsbilanzüberschuss bei 15,2 Mrd. Euro. Nach vorläufigen Berechnungen der Deutschen Bundesbank schloss die Leistungsbilanz mit einem Plus von 13,6 Mrd. Euro, nach 9,9 Mrd. Euro im Vorjahresmonat. Deutschland exportierte Waren im Wert von 98,5 Mrd. Euro und importierte Waren für 82,7 Mrd. Euro. Damit erhöhten sich die Ausfuhren um 10,6 Prozent gegenüber dem Vorjahresmonat, während die Einfuhren um 6,0 Prozent zulegten.

Das Verarbeitende Gewerbe musste derweil im Oktober nach vorläufigen Angaben des Statistischen Bundesamts einen Umsatzrückgang ausweisen. Gegenüber dem Vorjahresmonat sank der Umsatz arbeitstäglich um 3,3 Prozent, nach einem Umsatzminus von 2,6 Prozent im September. Im Vergleich zum Vormonat fiel der preisbereinigte Umsatz im Verarbeitenden Gewerbe saison- und arbeitstäglich bereinigt um 0,8 Prozent, gegenüber einer Abnahme um 3,0 Prozent im September 2012. Das deutsche Handwerk musste schließlich im dritten Quartal nach vorläufigen Ergebnissen einen Umsatzrückgang ausweisen. So fielen die Umsätze im zulassungspflichtigen Handwerk gegenüber dem Vorjahresquartal um 3,7 Prozent. Gleichzeitig waren in diesen Gewerben 0,7 Prozent weniger Personen tätig als Ende September 2011.

Volkswagen (Volkswagen vz) fuhren um 0,7 Prozent vor. Die zum Autobauer gehörende AUDI (Audi) konnte im November den weltweiten Absatz prozentual zweistellig steigern. Auch BMW verbuche im November einen deutlichen Absatzanstieg. So erhöhte sich der Absatz im Berichtsmonat gegenüber dem Vorjahreswert um 23 Prozent. Die Aktie stieg um 0,4 Prozent.

Daneben legten Fresenius Medical Care um 0,5 Prozent zu. Der Dialysespezialist erweitert seinen Vorstand um das Ressort Forschung und Entwicklung. Dr. Olaf Schermeier wird zum 1. März 2013 die globale Verantwortung für diesen Bereich übernehmen und als neues Mitglied in den Vorstand einziehen. Unterdessen tendierten ThyssenKrupp mit 0,2 Prozent im Plus. Der Stahl- und Industriekonzern will einem Medienbericht zufolge seine deutschen Stahlwerke auf den Prüfstand stellen. Wie es unter Berufung auf Arbeitsmarktkreise heißt, wird ThyssenKrupp-Chef Heinrich Hiesinger nach der Trennung von drei Vorständen bis Mitte nächsten Jahres ein Konzept für die Zukunft des deutschen Stahlgeschäfts erarbeiten lassen, das "alle Möglichkeiten" prüfen soll. Ebenso prüft der Vorstand Unternehmenskreisen zufolge den Verkauf der Autozulieferer-Töchter Bilstein (Stoßdämpfer) und Presta (Lenksäulen). Auch darüber soll 2013 entschieden werden. Verkaufsgespräche über den Baggerzulieferer Berco laufen den Kreisen zufolge bereits. Commerzbank gaben auf dem Platz um 1,6 Prozent nach, während vorne Merck um 1,5 Prozent vorrücken konnten.

Wichtige Meldungen:

Der Industriekonzern ThyssenKrupp AG hat am Montag Wertberichtigungen in Milliardenhöhe bei Steel Americas angekündigt. Zudem wurde erklärt, für das abgelaufene Geschäftsjahr aufgrund eines Milliardenverlusts keine Dividendenzahlung vorzunehmen.

Der amerikanische Biotech-Konzern Amgen Inc. kündigte am Montag die Übernahme der nicht börsennotierten DeCODE genetics Inc. an. Das isländische Unternehmen wurde 1996 gegründet und identifiziert genetische Faktoren zahlreicher Krankheiten. (11.12.2012/ac/n/m)

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