27.12.2012 09:03
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Ausblick: Stärkere Eröffnung erwartet

Frankfurt (www.aktiencheck.de) - Die wichtigsten deutschen Aktienindizes präsentierten sich am letzten Handelstag vor Weihnachten in Rot. Für eine Belastung sorgten dabei weiterhin die ins Stocken geratenen US-Haushaltsverhandlungen. Der DAX verlor zuletzt 0,47 Prozent auf 7.636,23 Punkte. Der MDAX gab um 0,62 Prozent nach auf 11.994,32 Punkte. Für den SDAX ging es um 0,73 Prozent nach unten auf 5.261,85 Zähler, während der TecDAX um 0,41 Prozent auf 835,99 Punkte nachgab.

Asiatische und US-Börsen:

Die US-Leitindizes schlossen zuletzt im negativen Bereich. Der Dow Jones verlor abschließend 0,19 Prozent auf 13.114,59 Zähler. Der NASDAQ Composite notierte zu Handelsende unverändert bei 2.990,16 Stellen und der S&P 500 ging mit einem Minus von 0,48 Prozent auf 1.419,83 Punkte aus dem Handel. Die Futures notieren derzeit uneinheitlich. So tendiert der Dow Jones Future bei 13.032,00 Punkten (-16,00 Punkte), der Nasdaq Future bei 2.629,50 Punkten (+1,00 Punkte) und der S&P Future bei 1.414,10 Zählern (+0,60 Punkte).

Die größten Börsen in Asien entwickeln sich nach den schwachen Vorgaben der US-Börsen uneinheitlich. Nach der positiven Entwicklung am letzten Handelstag schloss der Nikkei-Index heute in Tokio mit einem Plus von 0,91 Prozent bei 10.322,98 Punkten.

In China zeigen die Aktienmärkte unterschiedliche Vorzeichen. So steht der Hang Seng derzeit mit 0,34 Prozent im Plus bei 22.618,69 Punkten, während der Shanghai Composite um 0,60 Prozent abgibt auf 2.205,90 Punkte.

Der Markt heute:

Der Bund Future steigt bisher um 0,01 Prozent auf 144,78 Punkte.

Die Banken und Handelshäuser sehen den Deutschen Aktienindex heute mit Kursgewinnen starten. Die Deutsche Bank rechnet zu Handelsbeginn mit 7.638 Punkten. Der DAX-Future notiert derzeit bei 7.649,00 Zählern (-0,1 Prozent).

In Frankreich stehen heute das Verbrauchervertrauen und die Erzeugerpreise an. Ferner wird in Italien das Geschäftsklima bekannt gegeben. Aus den USA werden heute die Erstanträge auf Arbeitslosenhilfe, Neubauverkäufe und das Verbrauchervertrauen gemeldet.

Quartalszahlen, Hauptversammlungen und Analystenkonferenzen:

Wichtige Quartalszahlen stehen heute keine an.

Der deutsche Markt am Freitag:

Wie die Gesellschaft für Konsumforschung (GfK) mitteilte, hat sich das Konsumklima in Deutschland etwas eingetrübt. Der Gesamtindikator prognostiziert demnach für Januar einen Wert von 5,6, nach revidiert 5,8 Zählern im Dezember. Damit hat sich der Aufwärtstrend vorerst in eine leichte Abwärtsbewegung verwandelt. Trotz der moderaten Verluste bleibt das Niveau des Konsumklima-Indikators aber weiter zufriedenstellend.

Eine Nachricht gab es am Freitag vom Dialysespezialisten Fresenius Medical Care . So hat man die Rechtsstreitigkeiten im Zusammenhang mit der Erstattung von Dialysebehandlungen in den USA erfolgreich beendet. Damit werden auch die im Zusammenhang stehenden Ermittlungen der Justizbehörden in St. Louis im Bundesstaat Missouri eingestellt. Das Papier notierte zuletzt knapp im Plus. Siemens wurde derweil von der MTR Corp. damit beauftragt, die 47 Kilometer lange Bahnstrecke von der chinesischen Grenze bis in das zentrale Geschäftsviertel Hongkong Island leit- und signaltechnisch auszustatten. Das Auftragsvolumen beträgt rund 80 Mio. Euro. Die Aktie des Technologiekonzerns fiel um 0,6 Prozent.

Der Chemiekonzern BASF meldete indes, dass er mit der schwedischen Atlas Copco (Atlas Copco AB (A)) einen Vertrag über den Verkauf seines Arbeitsgebiets MEYCO Equipment unterzeichnet hat, das Betonspritzmaschinen für den Tunnel- und Bergbau anbietet. BASF verschlechterten sich um 1,6 Prozent. Schließlich teilte RWE mit, dass er seinen 57,5-Prozent-Anteil an der Koblenzer Elektrizitätswerk und Verkehrs-Aktiengesellschaft (KEVAG) an die EKO2 GmbH veräußert hat. Der Kaufpreis beträgt rund 220 Mio. Euro. Für die Papiere des Versorgers ging es um 1,7 Prozent nach unten.

Im Dax liefen derweil adidas um 0,4 Prozent vor. Das Unternehmen profitierte vom positiven Quartalsausweis des Wettbewerbers Nike. Continental rückten an der Spitze um 2,1 Prozent vor, während Commerzbank auf dem letzten Platz um 3,4 Prozent zurückfielen.

Wichtige Meldungen:

Der Spezialchemiekonzern LANXESS AG berichtete am Freitag in einer Pressemitteilung, dass er einen neuen syndizierten Kreditrahmen über 1,25 Mrd. Euro erhalten hat. (27.12.2012/ac/n/m)

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05.12.2016BASF buyDeutsche Bank AG
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03.11.2016BASF UnderperformBernstein Research
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