03.01.2013 08:26
Bewerten
(0)

Moody's fordert von USA weitere Maßnahmen zum Defizitabbau

Ausblick bleibt negativ: Moody's fordert von USA weitere Maßnahmen zum Defizitabbau | Nachricht | finanzen.net
Ausblick bleibt negativ
DRUCKEN
Die US-Ratingagentur Moody's hat sich zurückhaltend zum Kompromiss im US-Haushaltsstreit gezeigt und weitere Maßnahmen zum Abbau des gewaltigen Defizits gefordert.
Die Einigung zwischen Demokraten und Republikanern auf vergleichsweise moderate Steuererhöhungen sei zwar ein weiterer Schritt der Regierung zur Eindämmung des Haushaltsdefizits, hieß es in einer am Mittwochabend veröffentlichten Einschätzung. Allerdings erwartet Moody's in den kommenden Monaten weitere Maßnahmen zur Reduzierung. Nur wenn neue Schritte erfolgen, könne der derzeit negative Ausblick der Kreditbewertung wieder auf "stabil" angehoben werden, hieß es.

    Bei Moody's werden die Vereinigten Staaten derzeit mit der Bestnote "Aaa" bewertet. Mit dem negativen Ausblick ist allerdings eine Herabstufung der Kreditwürdigkeit möglich. In der aktuellen Mitteilung drohte Moody's: Sollte es keine weiteren Anstrengungen zur Reduzierung des Haushaltsdefizits geben, "könnte dies die Kreditbewertung negativ beeinflussen". Wenn die USA ihre Topnote bei Moody's weiter halten wollen, müsse "mittelfristig ein Abwärtstrend" bei der Staatsverschuldung erkennbar sein.

    Allgemein wird von Experten erwartet, dass die Ratingagenturen bis Ende Februar keine Kreditbewertung der USA vornehmen und die Entscheidung zur Schuldenobergrenze abwarten. Bisher haben die USA noch bei den Ratingagenturen Moody's und Fitch die Bestnote. Bei Standard & Poor's hat die größte Volkswirtschaft der Welt die Topnote bereits verloren.

NEW YORK (dpa-AFX)
Bildquellen: javarman / Shutterstock.com
Anzeige
Anzeige
Börse Stuttgart Anlegerclub

Vier Gewinneraktien der Autorevolution

Auf der diesjährigen IAA in Frankfurt wurde deutlich: Die Elektromobilität ist nicht mehr aufzuhalten. Alle großen Automobilhersteller stellen ihre Produktionslinien um. Im neuen Anlegermagazin lesen Sie, welche vier Aktien durch autonomes Fahren und Elektromobilität auf der Gewinnerseite stehen könnten.
Anlegermagazin kostenlos erhalten

Heute im Fokus

DAX schließt kaum bewegt -- Dow geht fest aus dem Handel -- Morgan Stanley steigert Gewinn -- Nach Rekordhoch: Droht der Bitcoin-Crash? -- Infineon, Airbus, Netflix, Sartorius im Fokus

Goldman Sachs erzielt überraschend mehr Gewinn. Warum Russlands geplanter Krypto-Rubel gar keine Kryptowährung ist. J&J-Aktie: Johnson & Johnson hebt nach gutem Quartal Prognose an. Merlin Entertainment-Aktie bricht wegen Ausblick ein.

Top-Rankings

KW 41: Analysten-Flops der Woche
Diese Aktien stehen auf den Verkauflisten der Experten
KW 41: Analysten-Tops der Woche
Diese Aktien stehen auf den Kauflisten der Experten
Siebenstelliges Jahresgehalt
In diesen Bundesländern leben die Bestverdiener

Umfrage

Die CDU hat rund zwei Prozentpunkte bei der Niedersachsen-Wahl verloren. Nun fordern Konservative Merkels Rücktritt. Was halten Sie davon?

Online Brokerage über finanzen.net

Das Beste aus zwei Welten: Handeln Sie für nur 5 Euro Orderprovision* pro Trade unmittelbar aus der Informationswelt von finanzen.net!
Zur klassischen Ansicht wechseln
Top News
Beliebte Suchen
DAX 30
Öl
Euro US-Dollar
Bitcoin
Goldpreis
Meistgesucht
Daimler AG710000
Deutsche Bank AG514000
Bitcoin Group SEA1TNV9
Volkswagen (VW) AG Vz.766403
BYD Co. Ltd.A0M4W9
CommerzbankCBK100
Infineon AG623100
Apple Inc.865985
GeelyA0CACX
E.ON SEENAG99
EVOTEC AG566480
Netflix Inc.552484
Allianz840400
Amazon906866
Nordex AGA0D655