23.03.2013 09:41
Bewerten
 (0)

Australischer Dollar: Auftrieb durch Konjunkturerholung!

EMFIS.COM - Es wird gepokert, bis es nicht mehr geht. Allerdings sollte man nicht der Versuchung erliegen und die Nabelschau übertreiben. Das Zypernproblem ist wichtig und die Eurozone sowieso, aber darüber sollten wir nicht den Blick für die ganze Weltwirtschaft verlieren. Und hier sieht es so aus, als ginge von der Rezession in Teilen Europas keine Ansteckungsgefahr aus. Viel wichtiger ist, dass die beiden größten Volkswirtschaften der Welt, die USA und China, auf Erholungskurs sind. Bei den USA ist das eindeutig so, bei China kamen zuletzt Zweifel auf, denn die Wirtschaftsdaten im Januar und Februar waren enttäuschend.


China kommt wieder in Tritt

Der deutliche Anstieg des chinesischen Einkaufsmanagerindexes für das verarbeitende Gewerbe in dieser Woche sorgte daher für große Erleichterung – das ging in dem ganzen Zypern-Trubel etwas unter. Und auch andere Indikatoren, wie z.B. die Entwicklung der Kreditmenge, zeigen nach oben. Das sorgt nicht nur dafür, dass das Zypernproblem an den Märkten vergleichsweise gelassen genommen wird, es bringt auch einen allgemeinen Anstieg der Risikofreude mit sich. Spürbar ist dies am Rohstoffmarkt und an der Stärke der Rohstoffwährungen, wie dem Kanadischen und dem Australischen Dollar. Gerade in Australien sorgen nach einer längeren Durststrecke wieder bessere Wirtschaftsdaten für gute Stimmung. Die Arbeitsmarktdaten für Februar waren stark und auch der Index der Frühindikatoren zeigt wieder nach oben.


EUR/AUD testet wichtige Unterstützung

Dadurch haben die Spekulationen über weitere Zinssenkungen durch die australische Notenbank abgenommen. Gerade das lastete bis Anfang März auf dem Wechselkurs des „Aussie“. Seitdem hat sich AUD/USD schon erholt und das dürfte so weitergehen. Der Wechselkurs nimmt bald den Widerstand bei 1,0500 USD ins Visier. Aber erst wenn es zu einem Ausbruch über die Marke von 1,0550 USD käme, wäre aus mittelfristiger Sicht die charttechnische Seitwärtsbewegung beendet. Der Kursrückgang von EUR/AUD wurde dagegen diese Woche von der Unterstützung bei 1,2360 AUD gebremst. Nach einer kurzfristigen Erholung dürfte der Wechselkurs aber weiter bis 1,2170 AUD fallen.



Erfolgreiche Devisen-Trades wünscht

Ihre
Devisen-Trader Redaktion

http://www.devisen-trader.de



Der Devisen-Trader ist Deutschlands großer Devisen-Börsenbrief und liefert konkrete Empfehlungen für Optionsscheine, Hebelzertifikate und Forex-Trades.
Jetzt TESTEN: http://www.devisen-trader.de/abo.html
Artikel empfehlen?
Für den Live-Chat können Sie sich mit Ihrem finanzen.net-, Facebook- oder Twitter Account anmelden. Um immer die neusten Beiträge zu sehen, stellen Sie bitte "Neuesten" ein.

Private Krankenversicherung Tarifvergleich

Anzeige

Heute im Fokus

DAX schließt über 2 Prozent fester -- Goldpreis fällt auf Vierjahrestief -- Dow Jones mit neuem Rekord -- BoJ lockert Geldpolitik -- Citigroup, Lanxess, Starbucks, Groupon, LinkedIn im Fokus

Euro bleibt unter Druck. Streiks bei Amazon enden vorerst. Chinesen kaufen Solarstrom AG. Continental und mögliche Abschreibungen. Brenntag-Bonität hochgestuft. Joma steigt mit 47,7 Prozent bei C.A.T. Oil ein und legt Pflichtangebot vor. E.ON und RWE müssen Klagen gegen Atommüll-Lagerung zurücknehmen. Großbritannien zahlt Weltkriegsanleihe zurück.
Diese Aktien sind auf den Kauflisten der Experten

In welchen europäischen Ländern ist das Preisniveau besonders hoch?

Welche Aktien zählt George Soros zu seinem Portfolio?

Die 5 beliebtesten Top-Rankings

Facebook & Co: Welche Börsengänge waren ein Desaster?

Welches Unternehmen erzielte bislang das größte Emissions- volumen?

Welche Darsteller verdienen am meisten?

Diese Models verdienten 2014 am meisten

In welchen Ländern kostet der Big Mac wie viel?

mehr Top Rankings

Umfrage

Das Deutsche Institut für Wirtschaftsforschung (DIW) hat den Sparkurs der Bundesregierung infrage gestellt. Denken Sie auch, dass der Staat mehr investieren sollte?