16.11.2012 08:05
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ACEA: Autoverkäufe sinken in Europa den 13. Monat in Folge

Autoabsatz schwächelt
In der Europäischen Union (EU) müssen Pkw-Hersteller nunmehr seit über einem Jahr mit sinkenden Verkäufen leben.
Im Oktober seien die Neuzulassungen um 4,8 Prozent und damit den 13. Monat in Folge gesunken, teilte der europäische Branchenverband Acea am Freitag mit. Dabei fiel die Entwicklung in den einzelnen Ländern deutlich unterschiedlich aus: In Deutschland legte der Absatz um 0,5 Prozent zu und in Großbritannien sprangen die Neuzulassungen gar um 12,1 Prozent nach oben. Spanien (-21,7%) und Italien (-12,4%) verzeichneten hingegen zweistellige Rückgänge. In Frankreich fielen die Neuzulassungen um 7,8 Prozent.

 

    Unter den deutschen Herstellern konnten sich Volkswagen (+1,6%) und Daimler (+2,7%) dem negativen Gesamttrend entziehen. BMW lag mit einem Minus von 1,7 Prozent immerhin noch über dem Durchschnitt der EU. Die Opel-Mutter General Motors (GM) verkaufte konzernweit 14,3 Prozent weniger Fahrzeuge. Das lag allerdings mehrheitlich an einem kräftigen Minus von 21,6 Prozent bei Chevrolet. Opel und Vauxhall verzeichneten dagegen nur einen Rückgang der Neuzulassungen um 12,8 Prozent.

 

    Die anderen großen europäischen Hersteller mussten teilweise kräftige Rückgänge hinnehmen: So rauschten die Neuzulassungen bei Renault um 21,6 Prozent in die Tiefe. Peugeot verkaufte 5,1 Prozent weniger Autos. Bei Fiat fiel der Absatz um 5,6 Prozent. Unter den asiatischen Herstellern legte Toyota Motor um 1,1 Prozent zu. Nissan Motor zeigte sich mit einem Aufschlag von 0,2 Prozent immerhin stabil. Der südkoreanische Autobauer Hyundai Motor legte gar um 10,9 Prozent zu.

 

    Außerhalb Westeuropas wurden dem Verband der Automobilindustrie (VDA) zufolge hingegen meist Zuwächse erzielt. So stiegen die Verkäufe in den USA im Oktober um 6,8 Prozent. In Russland legten die Neuzulassungen um 5,3 Prozent zu. China verzeichnete immerhin noch ein Plus von 5,9 Prozent. Brasilien (+24,0%) und Indien (+33,6%) meldeten gar deutlich zweistellige Zuwächse. In Japan sanken die Neuzulassungen hingegen um 6,7 Prozent.

    BRÜSSEL/FRANKFURT (dpa-AFX)

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