13.01.2013 06:00
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Rabattschlacht der Autobauer geht 2013 weiter

Rabattschlacht der Autobauer geht 2013 weiter
Autobranche
Pkw-Branche: Neuwagenkäufer dürfen in den kommenden Monaten wieder mit steigenden Preisnachlässen rechnen.
€uro am Sonntag

von Thomas Schmidtutz, Euro am Sonntag

Autokäufern winken hierzulande auch 2013 hohe Rabatte. Ab Ende Januar dürften die gewährten Preisnachlässe wieder anziehen, sagte der Direktor des Center Automotive Research (CAR) an der Uni Duisburg-Essen, Professor Ferdinand Dudenhöffer, dieser Zeitung. Damit würde sich der Preiskampf der Autohersteller nach einer Verschnaufpause Ende 2012 wieder verschärfen.

Nach Berechnungen des CAR gewährten die Händler im Dezember hierzulande für die 30 beliebtesten Modelle im Schnitt noch einen Preisnachlass von 17,6 Prozent, nach 19 Prozent im November. Im Oktober hatten Händler und Hersteller den Pkw-Absatz gar mit Abschlägen von 19,7 Prozent angekurbelt. Dies war der höchste Wert im abgelaufenen Jahr.

Schwieriger Markt
Mit den Rabatten reagiert die Branche auf die angespannte Situation. Allein im Vorjahr sank die Zahl der Neuzulassungen um 2,9 Prozent auf 3,08 Millionen Fahrzeuge. Für 2013 rechnet der Autoverband VDA mit einem weiteren leichten Rückgang auf rund drei Millionen.

Um auf dem gesättigten Markt Kunden zu finden, sind die Hersteller zu teils deutlichen Preiszugeständnissen bereit. Neben besonders gut ausgestatteten Sondermodellen oder Tageszulassungen lockt die Branche Kaufwillige mit günstigen Finanzierungen, Tankgutscheinen oder günstigen Versicherungen. Zudem helfen VW, Opel und Co. dem Absatz mit Händlerprämien bei Erreichen bestimmter Verkaufsziele auf die Sprünge. Sie gehen zum Teil ebenfalls an die Kunden.

Nach der jüngsten Beruhigung an der Rabattfront dürfte der Preiskampf nun wieder Fahrt aufnehmen. Es seien wei­terhin „sehr viele Tageszulassungen im Markt“, sagte Dudenhöffer. In Deutschland ist jeder dritte verkaufte Neuwagen eine Eigenzulassung des Herstellers, die so ihre Zulassungszahlen schönen. „Spätestens ab Frühjahr dürften wir bei den 30 beliebtesten Modellen im Schnitt wieder Preiszugeständnisse von 18 bis 19 Prozent sehen“, erwartet Dudenhöffer.

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26.02.2015Volkswagen vz buySociété Générale Group S.A. (SG)
26.02.2015Volkswagen vz HaltenDZ-Bank AG
25.02.2015Volkswagen vz overweightJP Morgan Chase & Co.
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04.02.2015Volkswagen vz NeutralHSBC
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