Ludwigshafen (aktiencheck.de AG) - Die BASF SE hat den Wert ihrer Produktpipelinie im Segment Pflanzenschutz weiter verbessert.
Wie der weltweit führende Chemiekonzern am Montag verkündete, hat sich der Wert der Pflanzenschutz-Pipeline von BASF Crop Protection um 400 Mio. Euro auf 2,8 Mrd. Euro gestiegen. Als Wachstumstreiber habe sich dabei vor allem das führende BASF-Fungizid F 500 erwiesen, dessen Spitzenumsatzpotential bei über 1 Mrd. Euro liegen wird. Mit Xemium, dem neuen Blockbuster-Fungizid des Unternehmens, das in Rekordzeit in den wichtigsten europäischen Getreidemärkten zugelassen wurde, konnten Ende 2011 erste Umsätze verzeichnet werden. Nach Einschätzung von BASF ist Xemium damit auf dem besten Weg, das geschätzte Spitzenumsatzpotenzial von mehr als 200 Mio. Euro zu erreichen.
Darüber hinaus wurden mehrere Projekte vom frühen Forschungsstadium ins Entwicklungsstadium überführt, darunter auch erste Lösungen von der neu aufgebauten Einheit für Pflanzenressourcen- und Pflanzenstressmanagement, Functional Crop Care. All diese Innovationen sollen bis 2020 in den Markt eingeführt werden.
"Die BASF Crop Protection Pipeline wird kontinuierlich mit starken Innovationen gefüllt. Innerhalb von 4 Jahren haben wir den Wert von 1,8 Mrd. Euro auf 2,8 Mrd. Euro gesteigert", so Markus Heldt, Leiter des Unternehmensbereichs Crop Protection der BASF. "Außerdem hat BASF 2011 einen großen Teil des Spitzenumsatzpotenzials von 1,6 Mrd. Euro der seit 2002 eingeführten Wirkstoffe realisiert. Das zeigt unsere große Stärke, Produkte erfolgreich zu vermarkten", fügt Heldt hinzu.
Im selben Jahr investierte das Unternehmen 9 bis 10 Prozent seines Pflanzenschutz-Umsatzes in Forschung und Entwicklung. Innovationen, die in der laufenden Dekade auf den Markt kommen, haben ein Spitzenumsatzpotenzial von 1,2 Mrd. Euro.
Die Aktie von BASF notiert aktuell mit einem Minus von 0,98 Prozent bei 59,89 Euro. (30.01.2012/ac/n/d)