BASF-Zwischenprodukt gelangt in den Rhein
LUDWIGSHAFEN (Dow Jones)--Am frühen Montagmorgen sind über das Kühlwasssersystem der BASF SE in Ludwigshafen bis zu zehn Tonnen Hydroxypivalinsäureneopentylglykolester (HPN) in den Rhein gelangt. Der Austritt aus dem betroffenen Betriebsteil sei gestoppt worden, teilte BASF am Montag mit. Die BASF-Werksfeuerwehr pumpe das Wasser aus dem betroffenen Kühlwasserkanal ab und leite es in die Klärnanlage.
Die Ursache des Produktionsaustritts und die genaue Menge des ausgetretenen Produkts werden laut BASF ermittelt. HPN sei biologisch abbaubar und werde als schwach wassergefährdend eingestuft. Je nach Konzentration könne es die Augen reizen. In Anbetracht der Produkteigenschaften und der Verdünnung im Rheinwasser sei eine Gefährdung von Mensch und Umwelt durch das Produkt nicht gegeben, hieß es weiter. HPN ist den weiteren Angaben zufolge ein Zwischenprodukt, das unter anderem zur Herstellung von Lacken verwendet wird.
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June 22, 2009 03:24 ET (07:24 GMT)
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