01.02.2013 19:45
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BASF rechnet mit Gewinnbelastung durch starken Euro

   Von Friedrich Geiger

   FRANKFURT--Der starke Euro könnte längerfristig zum Problem für den Chemiekonzern BASF werden. Sollte der Höhenflug der Gemeinschaftswährung bis zum Jahresende andauern, würde jede Aufwertung gegenüber dem US-Dollar um einen Cent den Gewinn des Chemiekonzerns um 50 Millionen Euro schmälern, sagte Konzernsprecherin Jennifer Moore-Braun.

   Die starke Aufwertung des Euro gegenüber dem Dollar, dem Yen und anderen Währung hatte in den vergangenen Wochen Sorge unter Europas Wirtschaftsführern und Politikern ausgelöst, dass die daraus folgende Verteuerung von Exporten aus der Eurozone nach Übersee die europäischen Wirtschaft schwächen könnte.

   Am Freitag handelte der Euro bei 1,36 Dollar, ein Plus von 10 Prozent gegenüber dem Kurs vor sechs Monaten.

   BASF will bei der Präsentation ihres Jahresberichts am 26. Februar mitteilen, mit welchem Wechselkurs der Konzern im laufenden Jahr rechnet. Für 2012 hatte der Ludwigshafener Konzern einen durchschnittlichen Wechselkurs von 1,30 Dollar je Euro prognostiziert.

   Der Konzern habe den Großteil seines Engagementes in ausländischen Währungen gegen Wechselkursschwankungen abgesichert, sagte die Sprecherin weiter. Auch Teile der geplanten Engagements in ausländischen Währungen sei abgesichert.

   Kontakt zum Autor: unternehmen.de@dowjones.com

   DJG/sha/jhe

   (END) Dow Jones Newswires

   February 01, 2013 12:53 ET (17:53 GMT)

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