Ludwigshafen (aktiencheck.de AG) - Die
BASF SE hat am Dienstag Umstrukturierungen innerhalb des Unternehmensbereichs Petrochemicals angekündigt.
Demnach soll der Unternehmensbereich künftig nur noch aus vier anstelle von bisher sechs Geschäftseinheiten bestehen. Die neue Geschäftseinheit Basic Petrochemicals Europe umfasst die Geschäftsfelder Crackerprodukte und Technische Gase sowie Alkylenoxide und Glykole in der Region Europa und wird von Dr. Uwe Kirchgäßner geleitet.
Die Aktivitäten für Acrylmonomere und Acrylate sowie für Alkohole, Lösemittel und Weichmacher in der Region Europa werden in der neuen Geschäftseinheit Industrial Petrochemicals Europe, geleitet von Dr. Detlef Kratz, zusammengefasst. Alle Aktivitäten des Unternehmensbereichs Petrochemicals in Nordamerika werden in der Geschäftseinheit Petrochemicals North America gebündelt, die unter der Leitung von Peter Cella steht. In der Geschäftseinheit Petrochemicals Asia Pacific, geleitet von Sanjeev Gandhi, werden daneben alle Aktivitäten des Unternehmensbereichs Petrochemicals in Asien zusammengefasst.
Die optimierten Organisationsstrukturen sollen dabei zu höherer Effizienz und Effektivität führen und ein noch besseres Eingehen auf die Kundenbedürfnisse ermöglichen. "Wir wollen uns noch stärker auf unsere Kunden in ihren jeweiligen regionalen Märkten fokussieren und gleichzeitig Effizienz und Flexibilität steigern", sagt Dr. Albert Heuser, Leiter des Unternehmensbereichs Petrochemicals. "Unser Ziel ist, die Verantwortlichkeiten in den Regionen deutlich zu stärken. Deshalb haben wir uns entschieden, den Unternehmensbereich in vier regionale Geschäftseinheiten zu gliedern."
Die Aktie von BASF notiert aktuell mit einem Minus von 0,17 Prozent bei 29,07 Euro. (30.06.2009/ac/n/d)