Ludwigshafen (aktiencheck.de AG) - Die BASF SE und die China Petroleum & Chemical Corp. (Sinopec) (China PetroleumChemical), der größte Betreiber von Raffinerieanlagen in Asien, haben die zweite Phase ihres Petrochemiestandorts in Nanjing mit einer Investitionssumme von 1,4 Mrd. US-Dollar offiziell in Betrieb genommen.
Wie der Chemiekonzern am Dienstag mitteilte, bringen die Partner damit wichtige Chemieprodukte auf den chinesischen Markt, die insbesondere die Entwicklung nachhaltiger lokaler Industrien fördern werden. Die abgeschlossene zweite Phase beinhaltet den Ausbau von bestehenden Anlagen und den Bau neuer Betriebe.
Zudem verkündeten die Partner weitere Pläne für den Ausbau des Standorts. BASF und Sinopec haben im Dezember 2010 eine Absichtserklärung unterzeichnet, wonach sie gemeinsam die weitere Expansion der BASF-YPC mit neuen Investitionen von rund 1 Mrd. US-Dollar vorantreiben wollen. Mit dem Bau einer Anlage für Superabsorber (SAP) mit einer Jahreskapazität von 60.000 Tonnen soll Mitte 2012 begonnen werden, die Inbetriebnahme ist für Anfang 2014 geplant. Neue Projekte zum Ausbau der C3- und C4-Wertschöpfungsketten umfassen den Bau einer neuen Acrylsäureanlage mit einer Kapazität von 160.000 Tonnen im Jahr, einer neuen Anlage für Butylacrylat und eine Kapazitätserweiterung der Anlage für 2-Propylheptanol.
Der Aktienkurs von BASF notiert aktuell mit einem Plus von 3,92 Prozent bei 57,85 Euro. (10.01.2012/ac/n/d)