Ludwigshafen (aktiencheck.de AG) - Die BASF meldete am Freitag, dass sie mit dem kanadischen Rohstoffkonzern Teck Resources eine dreijährige Partnerschaftsvereinbarung unterzeichnet hat.
Wie der weltgrößte Chemiekonzern mitteilte, werden die Unternehmen gemeinsam innovative Zinkformen entwickeln, um damit Grundnahrungsmittel anzureichern. Auf diese Weise soll bis 2015 der Zinkmangel bei 100 Millionen Menschen in Entwicklungsländern gelindert werden.
Den Angaben zufolge wollen BASF und Teck hochqualitative und kostengünstige Zinkformen Menschen mit Zinkmangel in Entwicklungsländern zugänglich machen. GH Chemicals (Montreal, Kanada) veredelt Zink von Teck zu Zinkoxid, das von BASF zu Nahrungsmittelbeigaben weiterverarbeitet wird.
Die dreijährige Partnerschaft baut auf die Stärken und Kompetenzen beider Unternehmen. Dazu gehören kosteneffiziente Ernährungsprodukte der BASF, Fachwissen im Bereich Analyse und Formulierung, Anwendungs- und Qualitätskontrolle sowie bestehende Vertriebspartnerschaften. Teck liefert hochqualitative, kostengünstige Zinkprodukte, engagiert sich darüber hinaus, das öffentliche Bewusstsein für Zinkmangel zu erhöhen und geeignete Problemlösungen zu finden. Die Zusammenarbeit mit BASF baut auf Tecks bestehendem Zink- und Gesundheitsprogramm auf, hieß es weiter.
Die Aktie von BASF legt aktuell um 0,55 Prozent auf 60,33 Euro zu. (27.01.2012/ac/n/d)