25.02.2013 12:41
Bewerten
 (0)

BDI-Präsident Ulrich Grillo: Industrie befürwortet Fortsetzung von Beitrittsverhandlungen

Berlin (ots) - - EU-Mitgliedschaft der Türkei mit zukünftiger Struktur der EU verknüpfen - Deutsch-türkische Brückenfunktion in die EU

BDI-Präsident Ulrich Grillo unterstützt eine Entscheidung der europäischen Politik für eine EU-Mitgliedschaft der Türkei. "Die deutsche Industrie will nicht nur, dass sich die Politik bald entscheidet. Die Industrie befürwortet die Fortsetzung von Beitrittsverhandlungen", sagte Grillo anlässlich eines deutsch-türkischen Politik- und Wirtschaftsgipfels am Montag in Ankara. Die vom britischen Premierminister David Cameron gestartete Diskussion um eine neue Architektur Europas und die Entwicklung der Eurozone bieten laut Grillo die Gelegenheit zu einer neuen europäischen Geometrie.

Die Türkei sei mit ihrer modernen und boomenden Wirtschaft sowie ihrer geostrategisch bedeutsamen Lage einer der wichtigsten Partner Deutschlands und Europas. "Historisch und durch die Millionen türkischstämmiger Bewohner Deutschlands existiert zwischen beiden Staaten eine besondere Beziehung, die einer Brückenfunktion in die EU gleicht", unterstrich der BDI-Präsident.

Er gehe davon aus, dass die Türkei die Beitrittsbedingungen weiterhin mit Nachdruck und Ernsthaftigkeit erfüllen wolle, sagte Grillo. "Dann wird sich die deutsche Politik schon bald entscheiden müssen, ob wir den Partner Türkei in die EU lassen." Allerdings dürfe es kein Aufweichen der für einen Beitritt formulierten Ziele geben.

Hintergrundinformationen:

- Die Türkei ist ein wichtiges, aufstrebendes Partnerland für Deutschland und Europa. Sie hat im letzten Jahrzehnt mit durchschnittlich 5,1 Prozent jähr¬lich ein eindrucksvolles Wirtschaftswachstum realisiert und ihr Bruttoinlandsprodukt fast verdreifacht hat. - Die Türkei ist Mitglied der Gruppe der wichtigsten Industrie- und Schwellenländer (G-20). Es ist das erklärte Ziel der Regierung, bis 2023 zu den zehn wichtigsten Wirtschaftsnationen der Welt aufzu¬steigen (zurzeit Rang 16). - Deutschland ist der wichtigste Wirtschaftspartner der Türkei. Seit 1980 ist Deutschland der größte ausländische Direktinvestor und mit rund zehn Prozent des türkischen Handelsvolumens der wichtigste Handels-partner. Der bilaterale Handel hat mit 31,8 Milliarden Euro im Jahr 2011 ein neues Rekordniveau erreicht und stieg 2012 weiter.

Originaltext: BDI Bundesverband der Dt. Industrie Digitale Pressemappe: http://www.presseportal.de/pm/6570 Pressemappe via RSS : http://www.presseportal.de/rss/pm_6570.rss2

Pressekontakt: BDI Bundesverband der Dt. Industrie Presse und Öffentlichkeitsarbeit Breite Straße 29 10178 Berlin Tel.: 030 20 28 1450 Fax: 030 20 28 2450 Email: presse@bdi.eu Internet: http://www.bdi.eu

Heute im Fokus

DAX schließt im Plus -- Dämpfer für US-Zinswende: Arbeitskosten steigen schwächer - US-Börsen stagnieren -- Rekordverlust für Schweizer Nationalbank -- Airbus, Sharp, BNP Paribas im Fokus

Eurokurs unter 1,10 Dollar. Datenschützer beharren auf globalem Löschanspruch gegen Google. Griechische Börse öffnet am Montag. Chinas Finanzaufsicht untersucht automatisierten Handel. ArcelorMittal wieder mit schwarzen Zahlen. Weidmann will Gläubiger von Krisenländern beteiligen. Gute Prognose überwiegt für Anleger Verlust bei LinkedIn.
Diese Aktien sind auf den Kauflisten der Experten

Das sind die10 innovativsten Länder der Welt

Die heißesten deutschen Überflieger

Die 5 beliebtesten Top-Rankings

Acht überraschende Fakten über den Chef des Tech-Riesen

Deutschland liegt ganz weit vorne

Welche Aktien zählt George Soros zu seinem Portfolio?

Welche Aktien könnten bis 2018 hin steigen?

Bestnoten für diese Chefs

mehr Top Rankings

Umfrage

Daimler will noch in diesem Jahr einen selbstfahrenden Lastwagen auf einer deutschen Autobahn testen. Was halten Sie davon, dass ein Computer den Fahrer ersetzt?