14.03.2013 12:11
Bewerten
 (0)

BDI zur Tagung des Europäischen Rats: Konsolidierungskurs entschlossen fortführen

Berlin (ots) - - Zurückgewonnenes Vertrauen nicht leichtfertig aufs Spiel setzen - Steuererhöhungen und schuldenfinanzierte Programme sind der falsche Ansatz - Nationale Strukturreformen zur Stärkung der Wettbewerbsfähigkeit notwendig - Sehr ernste Bedrohung durch Jugendarbeitslosigkeit

Die deutsche Industrie erwartet vom Europäischen Rat ein klares Signal, dass der eingeschlagene Konsolidierungs- und Reformkurs in allen EU-Staaten entschlossen fortgeführt wird. "Die Eurozone befindet sich in einer kritischen Phase. Das mühsam zurückgewonnene Vertrauen darf jetzt nicht leichtfertig aufs Spiel gesetzt werden", erklärte BDI-Hauptgeschäftsführer Markus Kerber am Donnerstag in Berlin mit Blick auf die Frühjahrstagung der EU-Staats- und Regierungschefs.

"Die deutsche Industrie ist gegen Steuererhöhungen für Unternehmen, kurzfristige schuldenfinanzierte Wachstums- und Beschäftigungs-programme und eine Aufweichung des Stabilitäts- und Wachstumspakts. Diese Forderungen gehen in die völlig falsche Richtung", betonte Kerber. Was Europa jetzt brauche, seien nationale Strukturreformen. Sie könnten die Wettbewerbsfähigkeit stärken und zur Konsolidierung öffentlicher Haushalte beitragen. "Die EU wird stärker, sobald ihre Mitgliedstaaten Arbeitsmärkte flexibilisieren, verschlossene Märkte öffnen, Forschung und Innovation fördern sowie Ausgaben kürzen."

Nur durch die konsequente Beseitigung von Investitions- und Wachstumshemmnissen bekomme Europa die steigende Jugendarbeits-losigkeit in Europa nachhaltig in den Griff. Die Einstiegshürden in den Arbeitsmarkt müssten jetzt in allen EU-Staaten fallen. Eine Jugendarbeitslosenquote von 23,4 Prozent in der EU bedeutet laut BDI eine sehr ernste Bedrohung für die langfristige wirtschaftliche Entwicklung in Europa.

Originaltext: BDI Bundesverband der Dt. Industrie Digitale Pressemappe: http://www.presseportal.de/pm/6570 Pressemappe via RSS : http://www.presseportal.de/rss/pm_6570.rss2

Pressekontakt: BDI Bundesverband der Dt. Industrie Presse und Öffentlichkeitsarbeit Breite Straße 29 10178 Berlin Tel.: 030 20 28 1450 Fax: 030 20 28 2450 Email: presse@bdi.eu Internet: http://www.bdi.eu

Artikel empfehlen?
Für den Live-Chat können Sie sich mit Ihrem finanzen.net-, Facebook- oder Twitter Account anmelden. Um immer die neusten Beiträge zu sehen, stellen Sie bitte "Neuesten" ein.

Anzeige

Heute im Fokus

DAX zieht an -- Infineon geht vorsichtig in herausforderndes Jahr -- BASF in den USA verklagt -- Amazon nimmt weniger Weihnachtsaushilfen als 2013 -- Google beschäftigt das EU-Parlament

Deutsche Arbeitslosenzahl sinkt im November. Allianz erwartet 2014 Ende des Kundenschwunds in Deutschland. Chinas Notenbank versorgt Geschäftsbanken mit Geld. Kritik an massiver Datensammlung in Uber-App für Android. FMC erweitert Rahmen von Kreditvereinbarung. Neue Vereinbarung zur Beschaffung von Hubschraubern von Airbus.
20 Dinge, die man für 561 Milliarden Euro kaufen könnte

Diese Aktien sind auf den Verkauflisten der Experten

Wenn Zukunft Gegenwart wird

Die 5 beliebtesten Top-Rankings

Facebook & Co: Welche Börsengänge waren ein Desaster?

Welches Unternehmen erzielte bislang das größte Emissions- volumen?

Welche Darsteller verdienen am meisten?

Diese Models verdienten 2014 am meisten

In welchen Ländern kostet der Big Mac wie viel?

mehr Top Rankings

Umfrage

Der milliardenschwere "Soli" soll nach dem Willen von Rot-Grün ab dem Jahr 2020 auch den Ländern und Kommunen im Westen Deutschlands zugutekommen. Was halten Sie von diesem Vorhaben?