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09.02.2012 10:14

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BGA: Abbruch der Verhandlungen ist keine Option!


Berlin (ots) - "Die Verhandlungen über ein Freihandelsabkommen mit Indien müssen zu einem erfolgreichen Abschluss gebracht werden. Differenzen über die Zölle auf einzelne Waren oder Dienstleistungen dürfen nicht dazu führen, dass die Gespräche insgesamt auf Eis gelegt werden. Falls jetzt noch keine Einigung erzielt werden kann, muss unbedingt weiterverhandelt werden. Besonders angesichts des Stillstands bei der WTO-Doha-Runde verspricht dieses wichtige bilaterale Abkommen einen entscheidenden Wachstumsimpuls". Dies erklärte Anton F. Börner, Präsident des Bundesverbands Großhandel, Außenhandel, Dienstleistungen (BGA), in Berlin anlässlich des morgen in Neu Delhi beginnenden 12. Gipfeltreffens zwischen der EU und Indien, auf dem die Verhandlungen über ein umfassendes Freihandelsabkommen zwischen den zwei Weltregionen in die entscheidende Runde gehen.

"Auf dem Spiel steht eine Vereinbarung, die eine der weltweit größten Freihandelszonen schaffen würde. Die große Bedeutung dessen erkennt man schon allein daran, dass diese dann mehr als ein Viertel der Weltbevölkerung abdecken würde. Ein Freihandelsabkommen der EU mit Asiens drittgrößter Volkswirtschaft würde insbesondere auch der deutschen Wirtschaft zugute kommen. Trotz des großen wirtschaftlichen Potenzials des indischen Marktes, liegt Indien bei den deutschen Ausfuhren zurzeit nur auf einem hinteren Rang", so Börner abschließend.

05, Berlin, 9. Februar 2012

Originaltext: BGA Bundesverb. Großhandel, Außenhandel, Dienstleistungen e.V. Digitale Pressemappe: http://www.presseportal.de/pm/6564 Pressemappe via RSS : http://www.presseportal.de/rss/pm_6564.rss2

Pressekontakt: Ansprechpartner: André Schwarz Pressesprecher Telefon: 030/ 59 00 99 520 Telefax: 030/ 59 00 99 529

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