22.10.2012 09:25
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BMW fordert Millionen von Kooperationspartner Peugeot

BMW vs. Peugeot
Der französische Automobilkonzern Peugeot rutscht immer tiefer in die Krise und sieht sich einem Medienbericht zufolge mit Millionenforderungen seines Kooperationspartners BMW konfrontiert.
Laut einem Bericht der "WirtschaftsWoche" (Sonntag) steckt der französische Autobauer tiefer in der Krise als bislang bekannt. Da der französische Autokonzern monatlich dreistellige Millionenverluste schreibt, kommt er schwierig an Kredite zu tragbaren Konditionen. Dadurch gerate die Autobank von PSA und mit ihr der gesamte Konzern in Gefahr, räumt PSA ein. Die französische Regierung hat Hilfe für die Bank angekündigt.

Von seinem Partner BMW erhält PSA dagegen keine Unterstützung. Beide produzieren seit 2002 gemeinsam Motoren für Kleinwagen. 2011 gründeten die Autobauer zudem ein Joint Venture, das Hybrid- und Elektroantriebe herstellen soll. Wegen der Peugeot-Allianz mit dem US-Konzern General Motors Co. platzte das Projekt.

Bis 2015 beziehe BMW noch Motoren aus Frankreich, danach habe sich die Partnerschaft erledigt, wird ein BMW-Insider zitiert. Finanzielle Hilfen werde BMW "auf keinen Fall" geben. Vielmehr erwarte BMW, dass Peugeot "einen mittleren zweistelligen Millionenbetrag" überweise. BMW sei bei der Investition in das Joint Venture davon ausgegangen, dass der französische Konzern Abnehmer für die gemeinsam entwickelten Produkte sei. Weil dies nun nicht mehr gelte, ergebe sich der berechnete Millionenschaden. Mit dem Streit endet eine Partnerschaft, die laut dem Bericht 2009 sogar zu Fusionsgesprächen zwischen BMW und Peugeot führte.

München (www.aktiencheck.de)

Bildquellen: Gyuszkofoto / Shutterstock.com, Peugeot

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