04.08.2013 11:44
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BND übermittelt NSA in größerem Umfang Metadaten - Magazin

Der Bundesnachrichtendienst (BND) übermittelt angeblich in großem Umfang Metadaten aus der eigenen Fernmeldeaufklärung an die NSA. Wie das Nachrichtenmagazin Der Spiegel berichtet, soll der US-Geheimdienst allein im Dezember vergangenen Jahres rund 500 Millionen Metadaten über zwei Datensammelstellen erfasst haben. Der BND sagte dem Spiegel, er halte es sogar für möglich, dass sich sein Standort in Bad Aibling hinter einer der beiden Datensammelstellen verbergen könnte.

   "Vor der Weiterleitung von auslandsbezogenen Metadaten werden diese in einem mehrstufigen Verfahren um eventuell darin enthaltene personenbezogene Daten Deutscher bereinigt", hieß es weiter. Deutscher Telekommunikationsverkehr werde nicht erfasst. Zudem habe man bislang "keine Anhaltspunkte, dass die NSA personenbezogene Daten deutscher Staatsangehöriger in Deutschland erfasst", so der BND.

   Vom BND und von der NSA war zu dem Bericht zunächst keine Stellungnahme zu erhalten.

   Mitarbeit: Friedrich Geiger

   Kontakt zum Autor: unternehmen.de@dowjones.com

   DJG/brb

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   August 04, 2013 05:14 ET (09:14 GMT)

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