26.02.2013 17:00
Bewerten
 (2)

Baden-Württemberg unterstützt Bund im Gerichtsstreit mit Atomkonzernen

    STUTTGART (dpa-AFX) - Die Landesregierung von Baden-Württemberg unterstützt den Bund bei der Abwehr möglicher milliardenschwerer Schadenersatzforderungen der Atomkonzerne. Das grün-rote Kabinett hat am Dienstag in Stuttgart eine Stellungnahme für das Bundesverfassungsgericht freigegeben, in der das Atomausstiegsgesetz vom Sommer 2011 verteidigt wird. Damit tritt das Land - wie Schleswig-Holstein - förmlich dem Verfahren bei, in dem die Verfassungsmäßigkeit des Atomausstiegs überprüft wird.

    Sollten die Atomkonzerne Eon , RWE und Vattenfall in Karlsruhe erfolgreich sein, könnten sie im nächsten Schritte vor Zivilgerichten versuchen, Entschädigungen in Milliardenhöhe zu erstreiten. Der Karlsruher Energieversorger EnBW hatte sich der Klage nicht angeschlossen. Da er zu mehr als 98 Prozent in öffentlicher Hand - davon knapp die Hälfte im Besitz des Landes - ist, fehle die Grundrechtsfähigkeit, hatte es zur Begründung geheißen. EnBW musste im Zuge des Atomausstiegs zwei ihrer vier Meiler vom Netz nehmen.

    Umweltminister Franz Untersteller (Grüne) begründete das Engagement des Landes bei dem Karlsruher Verfahren damit, dass Grüne und SPD zu den politischen Initiatoren des Atomausstiegs gehört hätten. "Selbstverständlich stehen wir zum Ausstiegsbeschluss, und wir sind sicher, dass er richtig, angemessen und rechtmäßig ist."/bg/DP/edh

Artikel empfehlen?

Nachrichten zu RWE AG St.

  • Relevant
  • Alle
  • vom Unternehmen
  • Peer Group
  • ?
Um Ihnen die Übersicht über die große Anzahl an Nachrichten, die jeden Tag für ein Unternehmen erscheinen, etwas zu erleichtern, haben wir den Nachrichtenfeed in folgende Kategorien aufgeteilt:

Relevant: Nachrichten von ausgesuchten Quellen, die sich im Speziellen mit diesem Unternehmen befassen
Alle: Alle Nachrichten, die dieses Unternehmen betreffen. Z.B. auch Marktberichte die außerdem auch andere Unternehmen betreffen
vom Unternehmen: Nachrichten und Adhoc-Meldungen, die vom Unternehmen selbst veröffentlicht werden
Peer Group: Nachrichten von Unternehmen, die zur Peer Group gehören

Analysen zu RWE AG St.

  • Alle
  • Buy
  • Hold
  • Sell
  • ?
30.01.2015RWE OutperformBernstein Research
29.01.2015RWE buyJoh. Berenberg, Gossler & Co. KG (Berenberg Bank)
28.01.2015RWE NeutralJP Morgan Chase & Co.
22.01.2015RWE SellCitigroup Corp.
21.01.2015RWE buyGoldman Sachs Group Inc.
30.01.2015RWE OutperformBernstein Research
29.01.2015RWE buyJoh. Berenberg, Gossler & Co. KG (Berenberg Bank)
21.01.2015RWE buyGoldman Sachs Group Inc.
14.01.2015RWE OutperformBNP PARIBAS
13.01.2015RWE OutperformBernstein Research
28.01.2015RWE NeutralJP Morgan Chase & Co.
21.01.2015RWE HoldDeutsche Bank AG
19.01.2015RWE HaltenNorddeutsche Landesbank (Nord/LB)
19.01.2015RWE HaltenIndependent Research GmbH
19.01.2015RWE NeutralJP Morgan Chase & Co.
22.01.2015RWE SellCitigroup Corp.
19.01.2015RWE UnderweightHSBC
16.01.2015RWE Strong SellS&P Capital IQ
15.01.2015RWE SellCitigroup Corp.
13.01.2015RWE UnderperformMerrill Lynch & Co., Inc.
Um die Übersicht zu verbessern, haben Sie die Möglichkeit, die Analysen für RWE AG St. nach folgenden Kriterien zu filtern.

Alle: Alle Empfehlungen
Buy: Kaufempfehlungen wie z.B. "kaufen" oder "buy"
Hold: Halten-Empfehlungen wie z.B. "halten" oder "neutral"
Sell: Verkaufsempfehlungn wie z.B. "verkaufen" oder "reduce"

mehr RWE AG St. Analysen
Für den Live-Chat können Sie sich mit Ihrem finanzen.net-, Facebook- oder Twitter Account anmelden. Um immer die neusten Beiträge zu sehen, stellen Sie bitte "Neuesten" ein.

Heute im Fokus

DAX mit schwachem Handelsschluss -- Wall Street im Minus -- Apple-Aktie auf Allzeithoch -- Russland: Notenbank senkt Leitzinsen -- MasterCard, Microsoft, Amazon im Fokus

Ölpreise springen kräftig nach oben - Spekulation über sinkende Produktion. AT&T blättert in US-Frequenzauktion 18,2 Milliarden Dollar hin. US-Telekom-Tochter lässt für Mobilfunklizenzen fast 2 Milliarden Dollar springen. Daimler-Tochter zahlt Millionen wegen Diskriminierung von Mitarbeitern. Schlichtung für Kabinenpersonal der Lufthansa kommt nicht voran. Bundesregierung wohl bereit für neues Griechenland-Hilfspaket. Conti schließt milliardenschwere Veyance-Übernahme ab.
Diese Aktien sind auf den Kauflisten der Experten

Das sind die 5 Finalisten

Hier sollten Sie ihr Geld nicht anlegen!

Die 5 beliebtesten Top-Rankings

Welche Titel entwickelten sich im Jahr 2014 am besten?

Diese Artikel waren auf finanzen.net 2014 am beliebtesten

Hier ist der Schuldenstand besonders hoch

Mit welchen Techniken sparen Weltkonzerne Steuern?

Welche Aktien zählt Warren Buffet zu seinem Portfolio?

mehr Top Rankings

Umfrage

Quo vadis Griechenland? Was kommt nach dem Wahlsieg von Alexis Tsipras?