SCHWERIN/NEUBRANDENBURG (dpa-AFX) - Das zum Veolia-Konzern gehörende Eisenbahnunternehmen Ostseelandverkehr (OLA) darf sich nicht an der Ausschreibung seiner Hauptstrecke in Mecklenburg-Vorpommern beteiligen. Wie die Eisenbahn- und Verkehrsgewerkschaft (EVG) am Donnerstag mitteilte, hatte die Pariser Konzernführung die Bewerbung für die Strecke Bützow-Ueckermünde quer durchs Land Mitte Juni zurückgezogen. Davon seien alle überrascht worden, sagte ein Gewerkschaftssprecher. Weder die OLA-Geschäftsführung,die Arbeitnehmervertretung oder der Aufsichtsrat seien informiert worden. Bis heute herrsche Unklarheit, wie es mit der Strecke ab Dezember 2014 weitergehe. Die rund 180 betroffenen Mitarbeiter sind aufgerufen, gemeinsam mit Beschäftigten mehrerer Veolia-Unternehmen am 23. August vor der Pariser Konzernzentrale zu demonstrieren, sagte der EVG-Sprecher./ubs/DP/wiz