12.01.2017 10:06
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Bank-Volkswirte reagieren zurückhaltend auf Trump-Aussagen

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FRANKFURT (dpa-AFX) - Der künftige US-Präsident Donald Trump hat auf seiner ersten Pressekonferenz nach dem Wahlsieg im November nur wenige Aussagen zum künftigen wirtschaftspolitischen Kurs der Vereinigten Staaten gemacht. Bank-Analysten kommentierten den Auftritt von Trump am Donnerstagmorgen zurückhaltend:

Thu Lan Nguyen, Analystin Commerzbank:

"Wer sich von der gestrigen Pressekonferenz des künftigen US-Präsidenten Donald Trump neue Details zu seinen Wirtschaftsplänen erhofft hat, wurde enttäuscht. Kein Wort über Steuersenkungen und Infrastrukturinvestitionen. Dafür teilte Trump erneut in Richtung Mexiko und China aus. So habe Mexiko die USA lange Zeit ausgenutzt und er wolle den Bau einer Grenzmauer so schnell wie möglich beginnen."

Dirk Gojny, Analyst National-Bank:

"Ein schlüssiges wirtschaftspolitisches Konzept wollte oder konnte Donald Trump nicht präsentieren. Vielmehr blieb es vor allem bei Aussagen, die vor allem auf eine Einschränkung des Freihandels schließen lassen. Und es wurde abermals deutlich, dass er die USA wie ein Unternehmen führen will."

Viola Julien, Analystin Landesbank Hessen-Thüringen (Helaba):

"Donald Trump verspricht Staatsausgaben und Arbeitsplatzschaffung. Insgesamt bleibt er in seinen Aussagen aber vage."

Ralf Bergheim, Analyst bei HSBC Trinkaus:

"In seiner gestrigen Rede verdeutlichte der designierte US-Präsident Donald Trump seine künftige politische Ausrichtung. Abermals kritisierte er in diesem Zuge bestehende Freihandelsabkommen und argumentierte erneut in Richtung einer protektionistischen Handelspolitik."

Moritz Westerheide, Analyst Bremer Landesbank:

"Die mit Spannung erwartete Pressekonferenz des künftigen US-Präsidenten Trump lieferte wenig Neues für alle, die sich Hinweise über die zukünftige Wirtschaftspolitik erwartet hatten. Stattdessen ging es um die Grenzanlage zu Mexiko und die privaten Scharmützel mit der Presse, die Trump als "fake news" deklarierte. Da er inhaltliche Substanz schuldig blieb, notiert der Kurs des Euro wieder oberhalb der Marke von 1,06 US-Dollar."/jkr/tos/fbr

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