CHARLOTTE (dpa-AFX) - Die staatlich gestützte Bank of America <BAC.NYS> <NCB.ETR> holt sich einen neuen Risikovorstand an Bord. Gregory Curl, der bereits seit 31 Jahren bei der Bank arbeitet, soll in Zukunft die Risken für die Geschäfte der Bank im Auge behalten, wie aus der Mitteilung der Bank of America am Donnerstag hervorgeht. Curl war zuletzt für die strategische Entwicklung und Planung verantwortlich und ersetzt die bisherige Risikochefin Amy Woods Brinkley Ende Juni. Brinkley wird das Unternehmen im Sommer verlassen. Sie galt den Angaben zufolge als eine der einflussreichsten Frauen in der US-Wirtschaft.
Die Bank of America bemüht sich derzeit wie andere US-Banken die erhaltenen Staatshilfen von 45 Milliarden US-Dollar zurückzuzahlen. Beim staatlichen "Stress-Test" zur Belastbarkeit führender US-Finanzhäuser hatte die Notenbank Fed bei der Bank of America Anfang Mai die größte Lücke für eine ausreichende Finanzausstattung festgestellt: fast 34 Milliarden Dollar (24 Mrd Euro). Seither verschaffte sich der Konzern insgesamt rund 26 Milliarden Dollar unter anderem über die Ausgabe neuer Aktien und Anteilsverkäufe./gr/he