CHARLOTTE (dpa-AFX) - Der angeschlagene Finanzkonzern Bank of America <BAC.NYS> <NCB.ETR> hat seine von der US-Notenbank festgestellte enorme Kapitallücke ein weiteres Stück geschlossen. Durch Umwandlung von Vorzugsaktien in Stammpapiere sei die Finanzbasis um zusätzlich 5,9 Milliarden
Dollar gestärkt worden, gab das Institut am Mittwoch am Sitz in Charlotte (North Carolina) bekannt.
Der angemahnte Kapitalbedarf von fast 34 Milliarden Dollar (24 Mrd Euro) sei damit nun zu gut drei Vierteln gedeckt. Beim staatlichen "Stress-Test" zur Belastbarkeit führender US-Finanzhäuser hatte die Notenbank Fed bei der Bank of America Anfang Mai die größte Lücke für eine ausreichende Finanzausstattung festgestellt. Seither verschaffte sich der Konzern insgesamt rund 26 Milliarden Dollar unter anderem über die Ausgabe neuer Aktien und Anteilsverkäufe.
Die massiv vom Staat gestützte Bank will auch das restliche geforderte Kapital möglichst schnell hereinholen. Dies ist eine Voraussetzung für die geplante Rückzahlung der Staatshilfen von 45 Milliarden Dollar./fd/DP/fn