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Hongkong 04.07.2011 (www.emfis.de) Die Bank of China hat heute Gerüchte dementiert, wonach der chinesische Bankenriese an einer Übernahme der britischen Lloyds Bank interessiert sei. Dies meldete die Nachrichtenagentur „Xinhua“ unter Berufung auf Li Lihui, den Präsident, des Finanzkonzerns. Die Bank of China sei aber dennoch weiterhin daran interessiert, ihr Auslandsgeschäft zu erweitern.
Vor einigen Wochen waren in Großbritannien erste Spekulationen aufgekommen, wonach die Bank of China zu den Bietern für 600 Niederlassungen gehöre, die Lloyds zum Verkauf gestellt habe. Dies führte umgehend auch zu Gerüchten, dass das chinesische Bankhaus an einem Einstieg bei oder einer Übernahme von Lloyds als Ganzes interessiert sein könnte. Das britische Finanzhaus gilt nach wie vor als angeschlagen. Im Zuge der Finanzkrise musste die britische Regierung umfangreiche Gelder einschießen, um das Institut vor dem Kollaps zu bewahren.
Die
Aktie der Bank of China verteuerte sich in Hongkong heute bislang um 1,6 Prozent auf 3,85 HK$.