27.12.2012 21:05
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Bank of Greece zerstreut Sorgen um Banken-Rekapitalisierung

   Von Stelios Bouras

   ATHEN--Die Griechische Zentralbank hat Bedenken zerstreut, dass die Rettung der Banken des Landes wegen der Rezession teurer wird als gedacht. Die 50 Milliarden Euro, die zur Stützung der kriselnden Institute bereitstehen, seien ausreichend, um die Rekapitalisierung und die Restrukturierungskosten der Branche zu decken, erklärte die Bank of Greece.

   Der Kapitalbedarf der griechischen Banken werde auf 40,5 Milliarden Euro geschätzt. Griechenland hat das Geld aus dem zweiten Rettungspaket von insgesamt 173 Milliarden Euro zur Seite gelegt, das die Länder der Eurozone und der Internationale Währungsfonds (IWF) zur Verfügung gestellt hatten.

   In der vergangenen Woche hatten die vier größten griechischen Banken einen Kapitalbedarf von insgesamt 27,4 Milliarden Euro angemeldet, um eine Kernkapitalquote von über 9 Prozent zu erreichen, wie sie von der Griechischen Zentralbank verlangt wird. Laut Analysten lag diese Summe am oberen Ende der Erwartungen.

   Zusätzlich zu den 40,5 Milliarden Euro stünden weitere 4,5 Milliarden für die Kosten der Abwicklung und Restrukturierung zahlreicher kleinerer Banken zur Verfügung, falls nötig, hieß es. Zudem verfüge die Bank of Greece über einen Kapitalpuffer von 5 Milliarden Euro.

   Griechenland steckt das fünfte Jahr in Folge in der Rezession. Bei einer Arbeitslosenquote von über 25 Prozent rechnet die Zentralbank weiter mit einer Kreditausfallrate auf dem aktuellen Höchststand von rund 21,4 Prozent.

   Kontakt zum Autor: unternehmen.de@dowjones.com

   DJG/DJN/sha/cln

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   December 27, 2012 14:35 ET (19:35 GMT)

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