21.11.2012 10:45
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Sparkurs der Deutschen Bank erreicht Sal. Oppenheim

Banken in der Bredouille
Die Deutsche Bank setzt den Rotstift nun auch bei der Privatbank Sal. Oppenheim an. Das Kölner Geldhaus soll sich künftig auf das Kerngeschäft der Vermögensverwaltung konzentrieren.
Einzelne Bereiche sollen komplett in die Mutter integriert und Doppelfunktionen abgebaut werden. Von den Maßnahmen seien Arbeitsplätze in "signifikantem Umfang" betroffen, teilte Sal. Oppenheim mit.

   Die Traditionsbank, die vor rund drei Jahren von Deutschlands größter Bank für mehr als eine Milliarde Euro übernommen wurde, hatte sich erst vor kurzem wieder zurück in die Gewinnzone gekämpft. Beim Einstieg der Deutschen Bank hatte Sal. Oppenheim über 2.000 Mitarbeiter. Aktuell sind es etwa 930 - der größte Teil fiel bereits mit der Veräußerung des Investmentbankings und anderer Beteiligungen weg.

   Die Deutsche Bank hat sich angesichts des schwierigeren Umfelds und schärferer Kapitalvorschriften wie viele Wettbewerber einen umfangreichen Sparkurs verordnet. Vier Milliarden Euro sollen in den nächsten drei Jahren zusammen kommen. Das trifft auch die Mitarbeiter. Im Juli hatten die beiden neuen Vorstandschefs Anshu Jain und Jürgen Fitschen angekündigt, 1.900 Stellen abzubauen. Besonders im Investmentbanking will der deutsche Branchenprimus sparen.

   Wieviel Stellen bei Sal. Oppenheim wegfallen sollen, ist unklar. Die Süddeutsche Zeitung berichtet, dass knapp 500 Stellen abgebaut werden sollen. Eine Sprecherin von Sal. Oppenheim wollte diese Zahl auf Anfrage nicht kommentieren. Auch ein Sprecher der Deutschen Bank wollte sich dazu nicht äußern.

   Derzeit liefen Gespräche mit dem Betriebsrat. Der Personalabbau solle sozialverträglich durchgeführt werden, betriebsbedingte Kündigungen sollen nach Möglichkeit vermieden werden, teilte die Kölner Bank mit.

   Kontakt zum Autor: unternehmen.de@dowjones.com

   DJG/kla/sha

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   November 20, 2012 14:07 ET (19:07 GMT)

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Bildquellen: Deutsche Bank AG

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