08.02.2013 08:39
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Goldman Sachs geht von Konsolidierung bei Investmentbanken aus

Bankenbranche im Umbruch
Die US-Investmentbank Goldman Sachs rechnet mit einer weiteren Konzentration in der eigenen Branche.
Es scheine, "als ob es in Richtung dieser Zahl gehen wird, auch wenn ich nicht genau weiß, ob es genau fünf sein werden", sagte Goldman-Sachs-Vorstandsmitglied Gary Cohn dem "Handelsblatt" (Freitagausgabe). Viele Experten gehen derzeit davon aus, dass es wegen der neuen staatlichen Vorgaben für Finanzinstitute in einigen Jahren nur noch fünf global relevante Investmentbanken gibt.

   Cohn, der als einer der Favoriten für die Nachfolge des derzeitigen Goldman-Sachs-Chefs Lloyd Blankfein gilt, will sich dabei nicht festlegen, wer bei diesem Kreis dabei sein könnte. "Namen möchte ich nicht nennen", sagte er. Goldman Sachs ist die größte Investmentbank der Welt. Die anderen Institute, die derzeit diesen Markt dominieren - wie die Deutsche Bank, die US-Bank JPMorgan ChaseCo, HSBC oder die Schweizer Großbank Credit Suisse - sind auch noch in anderen Bereichen stark oder wollen diese ausbauen.

   Vor der Finanzkrise der Jahre 2007/08 hatte es viele vor allem auf das Investmentbanking spezialisierte Häuser gegeben. Die im September 2008 untergegangene Bank Lehman Brothers war eines davon. Andere wie Merrill Lynch oder Bear Stearns waren praktische pleite, wurden aber von der Bank of America beziehungsweise JPMorgan geschluckt. Neben Goldman Sachs ist damit von den einst dominierenden US-Investmentbanken nur noch Morgan Stanley übrig geblieben. Diese will sich aber künftig breiter aufstellen und das Privatkundengeschäft stärken.

    DÜSSELDORF (dpa-AFX)

Bildquellen: brinkstock / Shutterstock.com
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