03.02.2013 12:03
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Bankenpräsident: Aufspaltung von Banken bezahlen die Kunden

    FRANKFURT/BERLIN (dpa-AFX) - Eine Aufspaltung von Banken ginge nach Einschätzung von Bankenpräsident Andreas Schmitz zulasten der Kunden. "Wenn die Liikanen-Vorschläge umgesetzt werden, steigen für die deutschen Kunden die Preise. Sie müssten künftig für die Dienstleistungen ihrer Hausbank und einer Spezialbank zahlen", sagte der Präsident des Bundesverbandes deutscher Banken (BdB) der "Frankfurter Rundschau" (Samstag). Vor allem Firmenkunden bräuchten diverse Investmentdienstleistungen, etwa Absicherungen gegen Wechselkursschwankungen. Das gebe es dann nicht mehr aus einer Hand.

 

    Eine EU-Expertengruppe unter Vorsitz des finnischen Notenbankchefs Erkki Liikanen hatte im Oktober Vorschläge für ein Trennbankensystem vorgestellt: Riskante Teile des Investmentbankings seien rechtlich strikt vom Kredit- und Einlagengeschäft zu isolieren. Auch SPD-Kanzlerkandidat Peer Steinbrück tritt für ein solches Modell ein. Ein Gesetzentwurf von Bundesfinanzminister Wolfgang Schäuble (CDU) sieht vor, dass Großbanken ab einer bestimmten Größe bestimmte spekulative Teile des Eigenhandels und Geschäfte mit Hedgefonds in eigenständige Handelsgesellschaften auslagern müssen.

 

    Schmitz bekräftigte: "Die Krise hat vor allem gezeigt, dass Universalbanken oftmals stabiler sind als Spezialbanken." Er glaube nicht, "dass ein Trennbankensystem uns weiter bringt": "Ich verstehe aber, dass die Politik ihren Wählern zeigen will, dass sie was tut. Leider wiegen die Vorteile der Neuerungen die Nachteile nicht auf."/ben/DP/zb

 

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ABS-KäufeEZB sucht Hilfe der Deutschen BankDie EZB hat einem Pressebericht zufolge die Deutsche Bank als einen von vier Vermögensverwaltern ausgewählt, um sich beim geplanten Kauf von Asset Backet Securities (ABS) beraten zu lassen.
04:32 Uhr
Deutsche Bank unterstützt EZB bei ABS-Käufen (The Wall Street Journal Deutschland)
30.10.14
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