28.06.2013 19:36
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Hochtief verkauft Service-Sparte nach Frankreich

Baukonzern
Der Baukonzern HOCHTIEF hat einen Käufer für seine Dienstleistungssparte Solutions gefunden. Mit der Spie SA geht der Bereich an einen französischen Gebäudetechnikkonzern mit mehr als 30.000 Mitarbeitern.
Der Verkauf erfolgt rückwirkend zum 1. Januar 2013, wie Hochtief mitteilte. Der Verkaufspreis beträgt zirka 250 Millionen Euro.

   Der Essener Baukonzern hatte im Februar angekündigt, sich von nicht mehr zum Kerngeschäft zählenden Unternehmensbereichen zu trennen. Dazu zählt neben dem bereits verkauften Flughafen-Geschäft auch die Service-Sparte von Hochtief Solutions, die sowohl in Deutschland wie auch weltweit Gebäude- und Energiedienstleistungen anbietet und knapp 6.000 Mitarbeiter beschäftigt.

   Hochtief hatte mit dem geplanten Verkauf seiner Service-Sparte das Interesse von zahlreichen Unternehmen geweckt. Es wurden die Namen vieler möglicher Käufer genannt, Spie war jedoch nicht dabei.

   Hochtief will sich unter dem Einfluss der spanischen Mutter ACS wieder ganz auf den klassischen Bau konzentrieren und trennt sich daher von Randgeschäften. Der neue Hochtief-Chef Fernández Verdes hatte zu Beginn des Jahres ein umfangreiches Maßnahmenpaket auf den Weg gebracht, um das Unternehmen schlanker aufzustellen und auf Gewinn zu trimmen. So sollten die zum Teil sehr komplexen Strukturen von Hochtief insbesondere in den USA und Europa vereinfacht werden. Die verschiedenen Töchter sollen stärker miteinander verzahnt werden.

   Mit der Service-Sparte erzielte Hochtief im vergangenen Jahr bei Umsätzen von 700 Millionen einen Gewinn von 16 Millionen Euro. Der Hochtief-Konzern erlöste 2012 insgesamt gut 25 Milliarden Euro, der Konzerngewinn lag bei 155 Millionen Euro.

   Kontakt zum Autor: unternehmen.de@dowjones.com

   DJG/jhe/bam

   (END) Dow Jones Newswires

   June 28, 2013 13:04 ET (17:04 GMT)

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