Leverkusen (aktiencheck.de AG) - Der Pharmakonzern Bayer AG meldete am Mittwoch die Ergebnisse aus einer Phase-II-Studie beim fortgeschrittenen Brustkarzinom.
Den Angaben zufolge zeigt eine Phase-II-Studie bei fortgeschrittenem Brustkrebs, dass Nexavar (Wirkstoff: Sorafenib) in Kombination mit dem oral verfügbaren Chemotherapeutikum Capecitabin die progressionsfreie Überlebenszeit signifikant um 74 Prozent verlängert. Die Daten seien nun auf dem gemeinsam ausgerichteten 15. Kongress der European CanCer Organisation (ECCO) und der 34. Jahrestagung der European Society for Medical Oncology (ESMO) in Berlin vorgestellt worden. Nexavar wird von Bayer HealthCare und der Onyx Pharmaceuticals Inc. gemeinsam entwickelt.
Den Daten zufolge erreichten Patientinnen, die Nexavar plus Capecitabin einnahmen, eine um 74 Prozent verlängerte Überlebenszeit ohne Fortschreiten der Erkrankung gegenüber Patientinnen, die nur die Chemotherapie erhielten. Der Unterschied der mittleren progressionsfreien Überlebenszeit zwischen beiden Behandlungsarmen war statistisch signifikant (6,4 Monate versus 4,1 Monate; HR=0,576; p=0,0006), hieß es.
Die Aktie von Bayer notiert derzeit bei 47,41 Euro (-0,04 Prozent). (23.09.2009/ac/n/d)