Leverkusen (aktiencheck.de AG) - Die US-amerikanische Arzneimittelbehörde FDA hat vom Pharmakonzern
Bayer AG im Rahmen eines so genannten "Complete Response Letter" zusätzliche Informationen zum Zulassungsantrag für Rivaroxaban (Xarelto) zur Prävention von Venenthrombosen nach Hüft- und Kniegelenkersatz-Operationen gefordert. Dies geht aus einer am Donnerstagabend veröffentlichten Pressemitteilung des im DAX30 notierten Konzerns hervor.
Neue klinische oder präklinische Studien zur Überprüfung der Wirksamkeit oder Sicherheit von Rivaroxaban für diese Indikation seien nach Angaben des Konzerns dabei nicht erforderlich. Bayer ist vom positiven Risiko-Nutzen-Profil von Rivaroxaban überzeugt und zuversichtlich, dass die benötigten Angaben zügig vorgelegt werden können. "Wir arbeiten gemeinsam mit unserem Kooperationspartner daran, die Fragen der FDA schnellstmöglich zu beantworten", erklärte Dr. Kemal Malik, Mitglied des Executive Committee von Bayer HealthCare und Chief Medical Officer.
Bei Rivaroxaban handelt es sich um einen neuartigen einmal täglich als Tablette einzunehmenden gerinnungshemmenden Wirkstoff. Der US-Zulassungsantrag (NDA) für Rivaroxaban wurde vom Bayer-Kooperationspartner Johnson & Johnson (ISIN US4781601046/ WKN 853260) im Juli 2008 eingereicht, um die US-Marktzulassung von Rivaroxaban zur Prophylaxe von tiefer Venenthrombose und Lungenembolie bei Patienten, die sich einer Hüft- oder Kniegelenkersatz-Operation unterziehen, zu erhalten.
Die Aktie von Bayer notiert aktuell mit einem Plus von 3,30 Prozent bei 40,10 Euro. (29.05.2009/ac/n/d)