Leverkusen (aktiencheck.de AG) - Der Pharma- und Chemiekonzern
Bayer AG gab am Mittwoch bekannt, dass das von
Bayer HealthCare und der Onyx Pharmaceuticals Inc. (ISIN US6833991093/ WKN 900778) entwickelte Krebsmedikament Nexavar (Wirkstoff: Sorafenib) in der Indikation Brustkrebs in Kombination mit oraler Chemotherapie vielversprechende Studienergebnisse zeigt.
Den Angaben zufolge wurde in einer ersten von einer unabhängigen Institution durchgeführten Phase-II-Studie bei fortgeschrittenem Brustkrebs der primäre Endpunkt - eine Verbesserung der Überlebenszeit ohne Fortschreiten der Erkrankung - erreicht. Die Studie, an der Patientinnen mit fortgeschrittenem oder metastasiertem HER-2 negativen (ohne Überexpression des HER-2-Proteins) Brustkrebs teilgenommen hätten, habe Nexavar in Kombination mit dem Chemotherapeutikum Capecitabin untersucht. Die nun vorliegenden Ergebnisse der Studie würden zeigen, dass bei den mit Nexavar behandelten Patientinnen die mittlere Überlebenszeit bis zum Fortschreiten der Erkrankung verlängert worden sei gegenüber den Patientinnen, die nur die Chemotherapie erhalten hätten. Diese Ergebnisse seien statistisch signifikant gewesen (p-Wert = 0,0006).
Laut Bayer entsprachen Sicherheit und Verträglichkeit im Kombinationsarm den
Erwartungen; neue oder unerwartete Toxizitäten traten nicht auf. Die detaillierten Ergebnisse der Studie sollen auf einem der nächsten wissenschaftlichen Kongresse vorgestellt werden, hieß es.
Die Aktie von Bayer gewinnt aktuell 1,99 Prozent auf 39,43 Euro. (22.07.2009/ac/n/d)