BERLIN (Dow Jones)--Der Chemie- und Pharmakonzern Bayer hat für seinen Gerinnungshemmer Xarelto einen weiteren Zulassungsantrag bei der europäischen Arzneimittelbehörde EMA gestellt. Bayer will Xarelto auch zur Sekundärprävention nach einem akuten Koronarsyndrom (ACS) vermarkten.
Das ACS ist eine Komplikation der koronaren Herzerkrankung - den Angaben zufolge die führende Todesursache in den USA und eine der häufigsten nicht-ansteckenden Krankheiten weltweit. Das akute Koronarsyndrom entsteht, wenn ein Blutgerinnsel eine Herzkranzarterie blockiert und so die Blutversorgung des Herzens vermindert. Dies kann zum Herzinfarkt führen.
Xarelto ist bereits in mehreren Indikationen in mehr als 110 Ländern zugelassen, darunter in den USA und Europa. Erst vor wenigen Tagen erhielt der Gerinnungshemmer von der EMA die Freigabe für die Schlaganfallprophylaxe bei Patienten mit Vorhofflimmern und für die Behandlung von tiefen Venenthrombosen (DVT) sowie deren Prävention.
Xarelto ist der größte Hoffnungsträger des Konzern. Bayer traut dem Medikament Spitzenumsätze von insgesamt mehr als 2 Mrd EUR zu.
-von Natali Schwab,
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December 22, 2011 06:07 ET (11:07 GMT)
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