Leverkusen (aktiencheck.de AG) - Die Bayer AG meldete am Mittwoch, dass sie vom japanischen Gesundheitsministerium die Zulassung für Xarelto (Rivaroxaban) zur Prophylaxe von Schlaganfällen und systemischen Embolien bei Patienten mit nicht-valvulärem Vorhofflimmern erhalten hat.
"Diese Zulassung beruht auf langjähriger Forschungsarbeit und einem umfangreichen Entwicklungsprogramm. Zusätzlich zur globalen ROCKET-AF-Studie haben wir die spezifische J-ROCKET-AF-Studie mit japanischen Patienten unternommen", sagte Dr. Kemal Malik, Mitglied im Bayer HealthCare Executive Committee und Leiter der globalen Entwicklung. "Nun können auch Patienten in Japan, die an Vorhofflimmern leiden und ein erhöhtes Schlaganfall-Risiko haben, von den Vorteilen Rivaroxabans als einmal täglich einzunehmender Tablette profitieren."
Wie aus einer separaten Pressemitteilung hervorgeht, zeigen positive Daten der Phase-III-Studie CORRECT (Colorectal cancer treated with regorafenib or placebo after failure of standard therapy), dass das Entwicklungspräparat Regorafenib von Bayer die Gesamtüberlebenszeit von Patienten mit metastasiertem Darmkrebs signifikant um 29 Prozent verlängern kann (HR=0,77, p=0,0052). Die Studie erreichte damit ihren primären Endpunkt. Sie untersuchte Regorafenib in Kombination mit der bestmöglichen unterstützenden Therapie (best supportive care, BSC) gegenüber Placebo plus BSC bei Patienten mit metastasiertem kolorektalem Karzinom (metastatic colorectal cancer, mCRC), deren Erkrankung auch nach Behandlung mit den zugelassenen Standardtherapien weiter fortgeschritten war.
Der Aktienkurs von Bayer notiert schloss gestern mit einem Plus von 1,78 Prozent bei 54,86 Euro. (18.01.2012/ac/n/d)