Die Teilkonzerne dürften sich 2010 unterschiedlich entwickeln. Die Prognosen für HealthCare und CropScience passte Bayer entsprechend an. Für den wichtigsten Teilkonzern HealthCare zeigt sich Bayer nun pessimistischer. Aufgrund des generischen Wettbewerbs für das Verhütungsmittel "Yaz" rechnet Bayer 2010 nur noch mit einem "leichten" Umsatzanstieg auf währungs- und portfoliobereinigter Basis (zuvor: plus 3%). Das EBITDA vor Sonderposten soll auf dem Niveau des Vorjahres liegen. Zuvor war Bayer von einer Steigerung ausgegangen.
Auch für Bayer CropScience senkte der Konzern die Prognose und erwartet einen "leichten" Rückgang beim bereinigten Umsatz (zuvor: plus 2% bis 3%) und ein EBITDA vor Sonderposten "erheblich" unter Vorjahresniveau. (zuvor auf dem Niveau des Vorjahres). Ungünstige Witterungs- und Marktbedingungen wurden als Grund angegeben.
Bei der im vergangenen Jahr durch die Rezession besonders gebeutelten Kunststoffsparte MaterialScience geht Bayer dagegen weiter von einer kräftigen Erholung aus. Der Umsatz soll währungs- und portfoliobereinigt in einer Größenordnung von 20% wachsen, das bereinigte EBITDA soll mehr als verdoppelt werden, bekräftigte Bayer. Dies sei mittlerweile eine konservative Schätzung, so der Konzern. MaterialScience erwarte, diese Planungen zu übertreffen. Im 3. Quartal geht der Teilkonzern von Umsätzen und einem EBITDA vor Sondereinflüssen auf dem Niveau des 2. Quartals 2010 aus.
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July 29, 2010 01:46 ET (05:46 GMT)
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