Leverkusen (aktiencheck.de AG) - Vorstand und Gesamtbetriebsrat der Bayer AG haben die bestehende Vereinbarung zur Beschäftigungssicherung vorzeitig bis Ende 2015 fortgeschrieben. Dies geht aus einer am Mittwoch veröffentlichten Pressemitteilung des Pharma- und Chemiekonzerns hervor.
"Die erneute Verlängerung unserer Vereinbarung mit dem Verzicht auf betriebsbedingte Kündigungen ist ein klares Bekenntnis zum Standort Deutschland. Wir wollen Arbeitsplätze zukunftsfähig halten und die Wettbewerbsfähigkeit des Unternehmens sichern", betont Dr. Richard Pott, Arbeitsdirektor und Personalvorstand der Bayer AG. Neben Investitionen in Forschung und Entwicklung sei dazu aber auch die Bereitschaft der Beschäftigten zu Veränderungen unabdingbar. Pott weist in diesem Zusammenhang auf die erforderliche Flexibilität und Mobilität der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter hin. Bei notwendigen Personalanpassungen werde Bayer auch weiterhin auf betriebliche und tarifvertragliche Lösungen setzen. Die Aufgabe von Leistungen oder die Verlagerung von Aufgaben in neue Gesellschaften seien nur dann eine Option, wenn keine nachhaltig wirtschaftlichen Lösungen erreichbar seien, so der Personalvorstand.
Vereinbarung zur Beschäftigungssicherung gilt für rund 24.500 Beschäftigte in den Bayer-Teilkonzernen und Servicegesellschaften sowie der Holding in Deutschland.
Die Aktie von Bayer notiert aktuell mit einem Minus von 1,88 Prozent bei 44,87 Euro. (14.12.2011/ac/n/d)