MONHEIM (Dow Jones)--Die Bayer CropScience AG und das US-Unternehmen Monsanto gewähren sich gegenseitig Zugang zu der Herbizidtoleranz-Technologie des jeweiligen Wettbewerbers. Das nicht-exklusive Lizenzabkommen bezieht sich auf die Raps-Sorte Canola, teilte die Tochter der Bayer AG am Montag mit. Canola ist eine Rapssorte, die vor allem in Nordamerika und Australien angebaut wird.
Ein Sprecher von Bayer CropScience erläuterte, bislang gebe es ein Saatgut von Bayer, das resistent gegen ein Unkrautbekämpfungsmittel des Leverkusener Konzerns sei. Umgekehrt biete auch Monsanto ein Saatgut und ein dazu passendes Herbizid an. Ziel der gegenseitigen Lizensierung sei es nun, in drei bis vier Jahren Landwirten ein Raps-Saatgut anbieten zu können, das auch das Unkrautvernichtungsmittel des Wettbewerbers oder die beider Unternehmen verträgt.
Bayer erzielt mit dem Canola-Saatgut einen Jahresumsatz von 88 Mio EUR. Das Canola-Geschäft zählt zu den vier zentralen Saatgutbereichen des Konzerns.
Webseiten: http://www.bayercropscience.com
http://www.monsanto.com
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June 29, 2009 10:49 ET (14:49 GMT)
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