08.09.2013 10:00
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Gerry Weber: Zahlen vor dem Wochenende

Gerry Weber: Zahlen vor dem Wochenende
Bei Börsianern nicht in Mode
Am Freitag präsentiert der Modekonzern Gerry Weber seine aktuellen Neunmonatszahlen. Man darf gespannt sein, ob damit der Nerv der Börsianer getroffen wird.
von Jörg Bernhard

In den vergangenen drei Jahren gehörte die Aktie von Gerry Weber – mit Blick auf die erzielte Performance – zu den sieben besten Aktien im MDAX. Seit dem Jahreswechsel nimmt sie hingegen lediglich einen Platz im hinteren Tabellenviertel ein. Wetterbedingt entwickelten sich die Umsätze mit Mode weniger dynamisch als in den Jahren zuvor. Während der Start ins Geschäftsjahr (1. November bis 31. Oktober 2013) aufgrund des milden Winters enttäuschte, verdarb das kalte Frühjahr den Konsumenten die Lust auf Sommermode. Dennoch erzielte der Konzern gegenüber dem Vorjahreswert ein Umsatzplus von 7,4 Prozent auf 403,9 Millionen Euro. Auf vergleichbarer Fläche verzeichnete das Unternehmen allerdings einen Umsatzrückgang in Höhe von 4,1 Prozent. Damit hat sich Gerry Weber zwar besser entwickelt als die Konkurrenz, konnte sich dem allgemeinen Negativtrend aber nicht vollständig entziehen. Das Management nahm dies zum Anlass, die bisherige Umsatzprognose für 2012/2013 von ursprünglich 890 bis 900 Millionen auf 860 bis 870 Millionen Euro zu revidieren. Wichtig: An den mittel- und langfristigen Wachstumszielen wurde nicht gerüttelt.

Analysten: Optimismus überwiegt

Obwohl der MDAX-Wert die Erwartungen des Marktes in diesem Jahr nicht zu übertreffen vermochte, betrachten die meisten Analysten das Unternehmen dennoch als kaufenswert. Von insgesamt 15 erfassten Ratings gab es zehnmal ein „Buy“, viermal ein „Hold“ und nur eine „Sell“-Empfehlung, die von HSBC ausgesprochen wurde. Deren Analysten reduzierten nach den vorgelegten Halbjahreszahlen ihr Kursziel von 34 auf 31 Euro. Die verbliebenen Experten trauen dem Titel deutlich mehr zu. Deren durchschnittliches Kursziel übertrifft mit 38,08 Euro den Schlusskurs vom Freitag um 22 Prozent. Mit Blick auf wichtige fundamentale Kennzahlen kann man angesichts steigender Nettogewinne sowie einer attraktiven Dividendenrendite von über zwei Prozent wahrlich nicht meckern.

Bildquellen: Gerry Weber

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16.09.2016GERRY WEBER International HoldWarburg Research
15.09.2016GERRY WEBER International HoldHauck & Aufhäuser Privatbankiers KGaA
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15.09.2016GERRY WEBER International ReduceKepler Cheuvreux
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15.09.2016GERRY WEBER International HoldHauck & Aufhäuser Privatbankiers KGaA
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14.09.2016GERRY WEBER International HaltenBankhaus Lampe KG
15.09.2016GERRY WEBER International ReduceKepler Cheuvreux
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14.09.2016GERRY WEBER International ReduceKepler Cheuvreux
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