(Wiederholung)
HAMBURG (Dow Jones)--Die Beiersdorf AG hat 2011 Federn gelassen. Die Konzentration auf die Hautpflege, die stärkere regionale Ausrichtung, das Aussortieren der Ladenhüter und die Werbung zum 100. Geburtstag der Marke Nivea haben viel Geld gekostet und den Gewinn nach Steuern auf 259 Millionen Euro sinken lassen. Im Vorjahr hatte der Konsumgüterkonzern noch 326 Millionen Euro verdient.
Der Umsatz kletterte indes um 2,1 Prozent auf 5,633 Milliarden Euro. Verantwortlich dafür war vor allem die kleinere Sparte tesa, die von der Restrukturierung des Konzerns nicht betroffen war und knapp 8 Prozent höhere Einnahmen erzielte. Die größere Sparte Consumer verzeichnete nur einen Anstieg um 1,1 Prozent.
Das EBIT litt ebenfalls unter dem Umbau des Konzerns und fiel auf 431 von 583 Millionen Euro im Vorjahr. Werden die Sondereffekte herausgerechnet, ergibt sich ein operatives Ergebnis von 646 Millionen Euro nach 699 Millionen Euro im Jahr 2010.
Mit diesem Ergebnis übertraf der im Dax gelistete Konzern die Gewinnprognose der Analysten. Sie hatten im Mittel mit einem EBIT von 362 Mio EUR gerechnet. Beim Umsatz hatten sie jedoch einen geringfügig höheren Wert erwartet.
Details zum Abschluss 2011 und einen Ausblick auf das laufende Jahr will der Vorstand am 1. März veröffentlichen. Früheren Angaben zufolge will Beiersdorf 2012 beim Umsatz und beim operativen Ergebnis das Niveau des Jahres 2010 erreichen und erstmals wieder schneller als der Markt wachsen.
- Von Kirsten Bienk,
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January 25, 2012 02:22 ET (07:22 GMT)
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