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24.06.2009 07:00

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Bericht über die Investment-Landschaft nach der Finanzkrise sieht die Branche vor Herausforderungen


Eine unabhängige Studie der CREATE-Research, die von Citi Global Transaction Services und Principal Global Investors (Principal) in Auftrag gegeben wurde, ist zu dem Schluss gekommen, dass Asset-Manager weltweit gespaltene Ansichten über die Zukunft ihrer Branche vertreten. Die heute veröffentliche globale Studie erarbeitet drei mögliche Szenarien für die Entwicklung der Branche während der kommenden fünf Jahre.

Der Bericht mit dem Titel 'Future of Investment: The Next Move?' basiert auf der Befragung von 225 Asset-Managern aus 30 Ländern, die für Kapitalanlagen im Gesamtwert von 18,2 Billionen US-Dollar1 verantwortlich sind. Dem Bericht zufolge erwarten die Befragten höhere Kosten, mehr Wettbewerb, niedrigere Honorare sowie eilige Fusionen und Ausgliederungen in Konsequenz der verschärften Regulierung.

Obwohl sich als Vorhersage für die nächsten fünf Jahre kein bestimmtes Szenario durchsetzen konnte, waren sich 70 Prozent der Befragten darin einig, dass die Polarisierung der Branche zunimmt und große Unternehmen ihre Position in einem der folgenden drei Szenarien bis hin zur Marktdominanz festigen werden: Kommodifizierung, Dynamik oder Segmentierung.

Prof. Amin Rajan, CEO bei CREATE-Research, kommentiert:

"Die Asset-Management-Branche befindet sich nach der Erholung von der Kreditkrise an einer Wegkreuzung. Zu einem Zeitpunkt, an dem Faktoren wie Regulierung und Nachfrage weiterhin ungewiss sind, müssen Asset-Manager ihre Grundprinzipien und Zielsetzungen neu definieren."

"Die Vorstellungen von der neuen Branchenlandschaft gehen auseinander, ein Punkt ist indes klar: Ein Modell, das erneute Marktschocks nicht zu absorbieren vermag, gilt als unakzeptabel, da künftige Turbulenzen nicht ausgeschlossen werden können."

Am einen Ende des Meinungsspektrums erwarten 34 Prozent der Befragten eine Kommodifizierung ihrer Branche als Folge einer zunehmenden Regulierung und Risikoaversion auf Seite des Kunden, da die Investoren der Kapitalsicherung Vorrang einräumen. In diesem Szenario spielt die Skalierung eine erfolgsentscheidende Rolle, da die Kommodifizierung zur Standardisierung von Produkten und Dienstleistungen führt und auf Skaleneffekte setzt.

17 Prozent der Befragten rechnen dagegen mit einer größeren Dynamik im Zuge der wachsenden Überlagerung der Interessen von Kunden und Asset-Managern. In diesem Szenario übt Innovation eine zentrale Funktion aus, da hier der Wertzuwachs für den Kunden erfolgsentscheidend ist.

Zwischen diesen beiden Szenarien befindet sich ein weiteres Modell: eine segmentierte Branche, geprägt von Konsolidierung und getrennten Exzellenzzentren, die unterschiedliche Kundensegmente optimal bedienen können, mit einer größeren Kompetenzkonzentration durch Allianzen zwischen Front-, Middle- und Backoffice sowie einer veränderten Vergütungsstruktur für eine bessere Interessensabstimmung. Fast die Hälfte (49 Prozent) aller Befragten rechnet mit diesem Szenario.

Der Bericht verweist darauf, dass derzeit Geschäftsmodelle entstehen, die auf das Segmentierungsszenario hindeuten. Größere Fondsmanagement-Häuser haben bereits mit der Trennung von Fertigung und Vertrieb begonnen. Die Fortsetzung dieses Trends erwarten 40 Prozent der Befragten.

Professor Amin Rajan erklärt weiter:

"Die Kundenträgheit wird dem Kommodifizierungsszenario vermutlich entgegenstehen, und die eher mittelmäßige Innovationsbilanz der Asset-Manager spricht gegen das Szenario der ausgeprägten Branchendynamik. Die Segmentierung ist daher die wahrscheinlichste Variante. Dieser Begriff beinhaltet eine Branche, in der die besten Produzenten, Vertriebsunternehmen und Dienstleister zusammenkommen."

Jim McCaughan, CEO der Principal Global Investors, kommentiert:

"Während der neun Jahre dieses Jahrzehnts haben Kunden mit völlig unterschiedlichen Profilen erhebliche Verluste durch zwei der vier schlimmsten Baissen seit Beginn des letzten Jahrhunderts erlitten und verlangen jetzt nach wetterfesten Produkten, bei denen Kapitalsicherung Priorität genießt. Asset-Manager, die den Risikoappetit und die veränderten Bedürfnisse ihrer Kunden begreifen und zu bedienen wissen, werden an der Spitze der Branche stehen, sobald sich die Märkte erholen."

Der Bericht verweist außerdem darauf, dass der Ausgliederungsprozess von Nicht-Kernaktivitäten zügig fortgesetzt wird und der Geschäftsführung eine Fokussierung auf vier strategische Geschäftsbereiche ermöglicht, die für eine höhere Branchendynamik essenziell sind: Investmentkompetenz, verbesserte Einstellung auf Kundenbedürfnisse, Serviceangebot und Geschäftspotenzial.

Neeraj Sahai, weltweiter Leiter der Wertpapier- und Fonds-Services, Citi, kommentiert:

"Asset-Manager reagieren nun auf die neuen Realitäten und implementieren Modelle mit variablen Kosten durch das Auslagern von administrativen Funktionen. Dies ist ein wichtiger struktureller Wechsel innerhalb der Wertschöpfungskette der Branche, der eine effizientere Nutzung des Kapitals sowie eine Alpha-Maximierung bewirken könnte."

Der vollständige Bericht ist verfügbar auf: www.create-research.co.uk.

Hinweise für Redakteure:

Über die Untersuchung

Der Bericht 'Future of Investment: The Next Move?' wurde am 22. Juni 2009 veröffentlicht und enthält die Ergebnisse der Befragung von 225 Asset-Managern aus 29 Ländern sowie Interviews mit Pensionsfonds, Vermögensverwaltern, Vertriebsunternehmen und Regulierungsbehörden. Die Create research-Studie wurde von Citi und Principal Global Investors in Auftrag gegeben.

Über Citi

Das weltweit führende Finanzdienstleistungsunternehmen Citi führt rund 200 Millionen Kundenkonten und ist in mehr als 140 Ländern vertreten. Über seine beiden Geschäftszweige, Citicorp und Citi Holdings, stellt Citi für Kunden, Unternehmen, Regierungen und Institutionen ein breites Spektrum von Finanzprodukten und Dienstleistungen bereit, darunter Privatkunden-Banking und -Kredite, Unternehmens- und Investmentbanking, Wertpapier-Brokerage und Vermögensverwaltung. Weitere Informationen stehen auf www.citigroup.com und www.citi.com zur Verfügung.

Über Citi Global Transaction Services

Die Global Transaction Services ist ein Geschäftsbereich der Citi Institutional Clients Group und bietet Kassenführungs-, Handels- sowie Wertpapier- und Fondsservices für multinationale Konzerne, Finanzinstitutionen und öffentliche Einrichtungen rund um die Welt. Durch ein Netz, das sich über mehr als 100 Länder erstreckt, bedient Citi Global Transaction Services über 65.000 Kunden. Im ersten Quartal 2009 verwaltete das Unternehmen im Durchschnitt Verbindlichkeiten im Wert von 278 Milliarden US-Dollar und 10,3 Billionen US-Dollar veranlagtes Vermögen.

Über CREATE

CREATE ist ein unabhängiger Think-Tank, der sich auf Strategiewechsel und neu entstehende Geschäftsmodelle für globale Finanzdienstleister spezialisiert hat. Das Unternehmen führt umfangreiche Forschungsprojekte für prominente Finanzinstitutionen und globale Unternehmen durch. Es arbeitet eng mit Top-Managern renommierter Unternehmen in ganz Europa und den USA zusammen. Die Arbeit von CREATE wird über aufwendige Berichte und Events veröffentlicht, über die ausführlich in den Medien berichtet wird. Nähere Informationen sind im Internet auf www.create-research.co.uk erhältlich.

Über Principal Global Investors

Principal Global Investors ist eine diversifizierte Asset-Management-Firma sowie Mitglied der Principal Financial Group®. Principal Global Investors verwaltet 189,1 Milliarden US-Dollar (Stand: 31. März 2009) in Kapitalanlagen, insbesondere für Pensionspläne und andere Firmenkunden, und verfügt über die Fachkompetenz von 447 Investmentprofis. Die Firma bietet ein breites Spektrum von Investmentangeboten, darunter Equity, festverzinsliche Papiere und Immobilieninvestitionen sowie spezialisierte Overlay- und Beratungsleistungen. Unsere globale Reichweite bietet Informationsvorteile in der Forschung und Verwaltung von Investmentportfolios. Gleichzeitig bedienen wir unsere Kunden auf einer persönlichen Ebene und entwickeln spezifische Angebote für Kunden- und Investmentziele.

Principal Global Investors (Europe) Limited ist Teil des globalen Netzwerks von Principal Global Investors und ist zugelassen und reguliert durch die Finanzdienstleistungsaufsicht. Der Hauptsitz in London bietet ein lokales Fondsmanagement, Kundenservicekontakt sowie ein einziges Fenster, über das Investoren die globale Kompetenz der Principal Financial Group in Anspruch nehmen können.

Principal Global Investors stellt seinen Kunden substanzielle Flexibilität und Auswahlmöglichkeiten wie Portfoliostrukturen, Berichtsoptionen und Produktfunktionen bereit. Ferner steht Firmenkunden, die in ein Pool-Finanzprodukt investieren möchten, eine Palette offener Investmentfonds zur Verfügung.

Über die Principal Financial Group

Die Principal Financial Group? (The Principal®)[1] bietet Unternehmen, Privatpersonen und institutionellen Kunden eine breite Palette an Finanzprodukten und -dienstleistungen an, darunter Pensions- und Investmentdienstleistungen, Lebens- und Krankenversicherungen sowie Bankdienstleistungen, die über eine diversifizierte Familie von Finanzdienstleistungsunternehmen bereitgestellt werden. Das Fortune 500-Unternehmen verwaltet rund 236,6 Mrd. US-Dollar an veranlagtem Vermögen[2] und betreut seine rund 18,8 Millionen Kunden weltweit aus Büros in Asien, Australien, Europa, Lateinamerika und den USA. Principal Financial Group, Inc. ist an der New Yorker Börse (NYSE) unter dem Wertpapiersymbol PFG notiert. Weitere Informationen erhalten Sie im Internet auf www.principal.com.

1 Stand: 1. April 2009

Die Ausgangssprache, in der der Originaltext veröffentlicht wird, ist die offizielle und autorisierte Version. Übersetzungen werden zur besseren Verständigung mitgeliefert. Nur die Sprachversion, die im Original veröffentlicht wurde, ist rechtsgültig. Gleichen Sie deshalb Übersetzungen mit der originalen Sprachversion der Veröffentlichung ab.

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