BERLIN (dapd-bln)--Eine Senkung der Wasserpreise in Berlin ist vorerst offenbar weiter nicht in Sicht. Die Verhandlungen mit den privaten Anteilseignern der Berliner Wasserbetriebe seien schwierig, sagte Wirtschaftssenator Harald Wolf (Linke) am Dienstag.
Seit der Teilprivatisierung des ehemals landeseigenen Unternehmens 1999 halten die Versorger RWE und Veolia zusammen 49,9% der Anteile. Die Wasserpreise waren in den vergangenen Jahren drastisch gestiegen, deshalb verhandelt der Senat mit RWE über einen Rückkauf der Anteile und mit Veolia über eine Vertragsänderung, um eine Preissenkung zu erreichen.
Die Preisvorstellungen für einen Rückkauf der Anteile lägen zwischen RWE und dem Senat "weit auseinander" sagte Wolf. Der Konzern hatte Anfang April sein Angebot vorgelegt. Der Betrag soll laut Finanzverwaltung bei 800 Mio EUR liegen und ist damit aus Sicht der Behörde zu hoch. Auch mit Veolia gingen die Gespräche weiter, sagte Wolf. Ziel sei eine Preissenkung, und das wisse das Unternehmen auch.
DJG/sha
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June 21, 2011 10:17 ET (14:17 GMT)- - 10 17 AM EDT 06-21-11