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09.08.2011 10:49

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Berlusconi zwischen Skandalen und Affären


Silvio Berlusconi ist seit Jahren in den Schlagzeilen und hat sich vor diversen Gerichten verantworten müssen. Die Vorwürfe: Korruption, Mafia-Verbindungen, Sexskandale. Ein Überblick, der keinen Anspruch auf Vollständigkeit erhebt…

1998 soll Berlusconi den britischen Anwalt David Mills bestochen zu haben. 600.000 US-Dollar sollen dafür sorgen, dass Mills in Prozessen gegen Berlusconis Medienkonzern Falschaussagen macht.


2008 wird Berlusconi wegen Korruption angeklagt. Ein umstrittenes Gesetz, das er selbst durchgesetzt hat und ihm als Staatschef Immunität verlieh, sorgt aber dafür, dass der Prozess ausgesetzt wird.

Ende 2008 beruft Berlusconi Mara Carfagna als Gleichstellungsministerin. Diese hat früher an Misswahlen teilgenommen und für Nacktaufnahmen posiert.

Im Fall „Rubygate“ soll Berlusconi Kontakt zum minderjährigen marokkanischen Escortgirl Karima el-Marough, genannt «Ruby», gehabt haben. Um ein Verhör des Mädchens durch die Polizei zu verhindern, habe er sein Amt in die Waagschale geworfen und sie durch einen Anruf aus Polizeigewahrsam befreit.

Berlusconi wird eine angebliche Affäre mit der Schülerin Noemi Letizia vorgeworfen. Er hatte an der Party zu Noemis 18. Geburtstag teilgenommen, seine Noch-Frau hatte daraufhin verbreitet, Berlusconi treffe sich «mit Minderjährigen». Er bestreitet eine Affäre. 2009 schlägt Berlusconi eine Fernsehmoderatorin, eine Schauspielerin und eine Sängerin als Kandidatinnen der Regierungspartei für die Europawahl vor. Einer der Gründe, wieso seine Frau Veronica Lario die Scheidung einreichte.

2009: Die 40-jährige Patrizia d'Addario erklärt, sie habe von einem Unternehmer ihrer Heimatstadt Geld dafür erhalten, dass sie eine Nacht mit Berlusconi in dessen Villa in Rom verbrachte.

Seine Ehefrau Veronica Lario hat ihre Eheprobleme mehrfach öffentlich ausgetragen und unter anderem gesagt, dass ihr Mann „Minderjährige frequentiere“, „krank sei“ und „Hilfe benötige“. Daraufhin erschien ein Nacktfoto von ihr in der Berlusconi-nahen Zeitung Libero.

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