20.11.2012 12:11
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METRO-Chef spricht weiter über üppige Dividende

Beruhigungspille: METRO-Chef spricht weiter über üppige Dividende | Nachricht | finanzen.net
Beruhigungspille
METRO-Chef Olaf Koch stellt auch bei sinkenden Gewinnen eine üppige Dividende in Aussicht. Das dürfte Anleger wieder mit der schwachen Quartalsbilanz versöhnen.
"Unser Ergebnis ist zwar durch erhebliche Sondereffekte belastet, den Cash-Flow aber werden wir nach jetzigem Stand deutlich verbessern", sagte Koch dem "Handelsblatt". "Dies ist ein wichtiger Entscheidungsfaktor für eine Ausschüttung. Auf Basis des Cash-Flows haben sich die Voraussetzungen im Vergleich zu den Vorjahren verbessert." Für das vergangene Jahr hatte METRO 1,35 Euro pro Aktie ausgeschüttet.

    Nachdem Ratingagenturen die Bonität METROs auf eine Note vor Ramsch-Niveau herabgestuft hatten, überdenkt das Unternehmen seine Investitionspolitik und stärkt so die Bilanz. "Dabei werden wir unsere Expansion deutlich stärker fokussieren und so auch unsere Rendite verbessern", sagte Koch.

  Auf das Weihnachtsgeschäft sieht er sich gut vorbereitet. "Ich habe keinen Grund, pessimistisch zu sein. Es hat sich aber in den vergangenen Jahren gezeigt, dass auch das Weihnachtsgeschäft Schwankungen ausgesetzt ist - etwa bedingt durch das Wetter."

   Zu Gerüchten über einen Verkauf des Osteuropa-Geschäfts von Real wollte er sich nicht konkret äußern. Er sagte aber: "Real International ist von einem Verlustbringer mit Zukunftsoption zu einem in Summe erfolgreichen Geschäft mit großen Wachstumschancen geworden, das auch für Wettbewerber sehr interessant ist."

   In China will METRO mit Media-Saturn expandieren. Die Testphase mit sieben Märkten in Schanghai laufe bis Jahresende. "Wir werden aber sicher nicht planlos Hunderte Millionen Euro in die Eröffnung neuer Märkte investieren", sagte Koch. Die Begeisterung über den chinesischen Markt sei weiterhin groß. METRO hat dort mit Suning und Gome zwei lokale Anbieter. "Im Geschäft mit Unterhaltungselektronik werden die Langsamen nicht nur von den Schnellen überholt, sondern gefressen."

    DÜSSELDORF (dpa-AFX)

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