Das Ergebnis vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen (EBITDA) sank von Oktober bis Dezember um knapp 13 Prozent auf 173,6 Millionen Euro, wie
DOUGLAS am Mittwoch in Hagen mitteilte. Allerdings hatte Douglas im Vorjahr einen Sonderertrag aus dem Verkauf seiner Parfümerien in Russland verbucht, ohne den das Ergebnis auf Vorjahresniveau ausgefallen wäre. Vor Steuern verdiente Douglas mit 140,6 Millionen Euro in etwa ein Prozent weniger als im Vorjahr. Unter dem Strich sank der Überschuss um 2,3 Prozent auf 91,7 Millionen Euro.
Schwächen zeigt bei Douglas derzeit das Buchgeschäft, das unter der Abwanderung der Kunden zum Internet leidet. Der Konzern will die Sparte umbauen, wodurch das Ergebnis im Gesamtjahr 2011/12 (Ende September) zurückgehen wird. Der Konzernumsatz soll hingegen leicht steigen. Auch im ersten Quartal konnte er um 1,3 Prozent auf 1,2 Milliarden Euro zulegen. Zu Douglas gehören neben den gleichnamigen Parfümerien, die Buchkette Thalia, die Juweliertochter Christ, die Modehäuser AppelrathCüpper und die Süßwarenläden Hussel.
HAGEN (dpa-AFX)