28.02.2013 13:22
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Aixtron stürzt tief in die roten Zahlen

Besserung in Sicht?

Der einstige TecDAX-Star Aixtron sieht nach einem katastrophalen Jahr 2012 erste, zaghafte Anzeichen von Besserung. Die Aktie setzt sich an die Spitze des Techindex.

Auch wenn sich der Spezialmaschinenbauer nach einem dicken Minus im abgelaufenen Geschäftsjahr keine Prognose zutraut, springen die Anleger auf die ersten vorsichtigen Äußerungen an und schicken die Aktie an die TecDAX-Spitze.

Aixtron-Papiere legten zeitweise um knapp 9 Prozent zu. Am Markt wurde dies mit wachsendem Optimismus erklärt, dass ein Tiefpunkt erreicht sein könnte. Das Papier hat mit dem Niedergang des Geschäfts seit 2011 rund zwei Drittel an Wert verloren. "Durchwachsene Ergebnisse haben ausgereicht, Leerverkäufer zur Eindeckung ihrer Positionen zu bewegen", sagte ein Börsianer.

Einen konkreten Blick nach vorn traut sich das Unternehmen derzeit nicht zu. Da die Auftragseingänge weiterhin kaum planbar seien, lasse sich derzeit keine genaue Prognose für Umsatzerlöse und EBIT-Marge im laufenden Geschäftsjahr geben, hieß es. Doch der scheidende Vorstandschef Paul Hyland sorgte dennoch für gute Stimmung: "Allerdings bestärkt uns das aktuelle, wenn auch niedrige, Nachfrageniveau im zweiten Halbjahr 2012 in das Jahr 2013 hinein in unserer Ansicht, dass die Talsohle des aktuellen Investitionszyklus erreicht ist." Im Jahresverlauf 2013 könne wegen der Nachfrage nach LED-Produktionsanlagen auf eine Markterholung gehofft werden.

Bereits die Entwicklung in der zweiten Jahreshälfte 2012 zeigt einen Trend nach oben: Die Umsatzerlöse stiegen gegenüber dem ersten Halbjahr um rund 58 Prozent. Der Auftragseingang kletterte in der zweiten Jahreshälfte um rund 14 Prozent im Vergleich zu den ersten sechs Monaten.

Die Jahresbilanz fiel dennoch düster aus: Der Umsatz rutschte im Gesamtjahr um 63 Prozent auf 227,8 Millionen Euro ab, unter dem Strich stand ein dickes Minus von 145 Millionen Euro nach einem Gewinn von knapp 80 Millionen im Vorjahr. Im Jahresverlauf 2012 seien Kunden mit Investitionen in neue LED-Produktionskapazitäten weiterhin sehr zurückhaltend gewesen. Auch operativ war das Bild düster, das Ergebnis vor Zinsen und Steuern (EBIT) lag bei minus 132,3 Millionen Euro nach einem Plus von 112,9 im Vorjahr. Abgesehen vom Umsatz lagen die Zahlen unter den Erwartungen der Analysten.

Der Auftragseingang brach um fast drei Viertel auf 131,4 Millionen Euro ein. Erwartungsgemäß gehen die Aktionäre leer aus. Im Vorjahr gab es noch eine Dividende von 0,25 Euro.

AACHEN (dpa-AFX)

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