Hamburg (aktiencheck.de AG) - Die
Bijou Brigitte modische Accessoires AG hatte im ersten Quartal unter der allgemeinen Wirtschaftskrise zu leiden.
Wie der auf Modeschmuck spezialisierte Einzelhandelskonzern am Donnerstag erklärte, verbesserte sich der Umsatz im ersten Quartal gegenüber dem Vorjahreswert um 0,1 Prozent auf 76,1 Mio. Euro. Flächenbereinigt verzeichnete der Konzern ein Umsatzminus von 7,8 Prozent. Bedingt durch den traditionell niedrigen Anteil des ersten Quartals am Jahresumsatz hatte dieser Umsatzrückgang zur Folge, dass sich die Kostensteigerungen überproportional auswirkten, teilte der Hamburger Konzern weiter mit. So ging das Vorsteuerergebnis von 12,2 Mio. Euro auf 3,4 Mio. Euro zurück.
Unter anderem machte der Konzern die negativen Auswirkungen der Immobilien- und Finanzkrise in Spanien, Portugal und Frankreich für den deutlichen Ergebnisrückgang verantwortlich, was sich negativ auf das Konsumklima ausgewirkt habe. Zusätzlich sei das Ergebnis durch den starken Kursverfall der Währungen in den osteuropäischen Ländern Polen, Ungarn und Tschechien belastet worden. Des Weiteren machte sich auch der fehlende schaltjahresbedingte zusätzliche Tag im Februar und das Ostergeschäft, das dieses Jahr erst im April stattfand, bemerkbar, hieß es weiter.
Weitere Details werden in der Zwischenmitteilung, die am 7. Mai 2009 veröffentlicht wird, bekannt gegeben.
Die Aktie von Bijou Brigitte verliert aktuell 0,59 Prozent auf 84,85 Euro.
(23.04.2009/ac/n/nw)