02.03.2013 10:00
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DAX-Bilanz: Deutsche Bank mit relativer Schwäche

DAX-Bilanz: Deutsche Bank mit relativer Schwäche
Blue Chips
Das Wahlergebnis in Italien verpasste auch deutschen Aktien einen Dämpfer – allerdings nur temporär. Auf Wochensicht ging es mit dem DAX trotz aller Probleme um 0,6 Prozent auf 7.708,16 Zähler nach oben.
von Jörg Bernhard

Die Unzufriedenheit der Investoren über die neuen italienischen Macht- bzw. Ohnmachtverhältnisse lässt sich am besten über den Euro ablesen. In Erwartung eines Scheiterns Berlusconis kletterte die Gemeinschaftswährung anfangs der Woche noch über die Marke von 1,33 Dollar, um zum Wochenschluss zeitweise unter 1,30 Dollar abzustürzen. Da die US-Politik angesichts des schwelenden US-Haushaltsstreits auf internationale Investoren auch nicht gerade den besten Eindruck hinterlässt, kann man das überraschende Wochenplus durchaus als Beweis relativer Stärke werten, zumal der Dow-Jones-Index am Donnerstag sogar ein neues Fünfjahreshoch markierte. In der abgelaufenen Börsenwoche schwankte der DAX zwischen Wochentief (Mittwoch) und Wochenhoch (Montag) in einer Spanne von 295 Punkten. Das Verhältnis zwischen Kursgewinnern und -verlierern fiel mit 22 zu 8 ausgesprochen positiv aus. Während defensive Werte wie Merck KGaA (+3,9 Prozent), HeidelbergCement (+4,1 Prozent) und Fresenius (+4,8 Prozent) die Liste der DAX-Gewinner anführten, verbuchte die Deutsche-Bank-Aktie mit minus 5,4 Prozent den höchsten Wochenverlust.

Deutsche Bank: Wochenminus von über fünf Prozent

Eine Herabstufung der Analysten von Goldman Sachs hat die Aktie des deutschen Bankenprimus vor dem Wochenende regelrecht abstürzen lassen. Das ursprüngliche neutrale Rating wurde auf Sell und das Kursziel von 47,00 auf 37,30 Euro reduziert. Der zuständige Analyst begründete seine negative Einschätzung mit den geplanten Auflagen der US-Notenbank Fed für ausländische Banken. In diesem Zusammenhang erwartet der Experte einen zusätzlichen Kapitalbedarf der US-Tochter in Höhe von 13 Milliarden Dollar. Nun befürchten Börsianer, dass die Deutsche Bank ihr Kapital erhöhen muss. In solchen Fällen reagieren die Märkte immer wieder mit demselben Reflex: Verkaufen.

Bildquellen: Wolfgang Kriegbaum
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Zwangswandelanleihe
Die Deutsche Bank hat ihre Kapitalpuffer weiter gestärkt und über die Vergabe neuartiger Anleihen (Coco-Bonds) umgerechnet 1,2 Milliarden Euro bei Investoren eingesammelt.
20.11.14
Cliffs Natural Resources: Why Deutsche Bank Cut Its Rating (EN, The Wall Street Journal Deutschland)
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18.11.2014Deutsche Bank buyCitigroup Corp.
18.11.2014Deutsche Bank HoldCommerzbank AG
10.11.2014Deutsche Bank HoldCommerzbank AG
05.11.2014Deutsche Bank kaufenBankhaus Lampe KG
04.11.2014Deutsche Bank Equal weightBarclays Capital
18.11.2014Deutsche Bank buyCitigroup Corp.
05.11.2014Deutsche Bank kaufenBankhaus Lampe KG
30.10.2014Deutsche Bank overweightJP Morgan Chase & Co.
30.10.2014Deutsche Bank buyKepler Cheuvreux
29.10.2014Deutsche Bank buyS&P Capital IQ
18.11.2014Deutsche Bank HoldCommerzbank AG
10.11.2014Deutsche Bank HoldCommerzbank AG
04.11.2014Deutsche Bank Equal weightBarclays Capital
30.10.2014Deutsche Bank NeutralNomura
30.10.2014Deutsche Bank NeutralUBS AG
14.10.2014Deutsche Bank SellSociété Générale Group S.A. (SG)
12.09.2014Deutsche Bank SellSociété Générale Group S.A. (SG)
11.09.2014Deutsche Bank SellSociété Générale Group S.A. (SG)
21.07.2014Deutsche Bank SellSociété Générale Group S.A. (SG)
18.06.2014Deutsche Bank SellJoh. Berenberg, Gossler & Co. KG (Berenberg Bank)
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